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5 Dinge, die du am Surfcamp vermissen wirst

Abhängen und Jammen im Surfcamp

1. Jeden Tag Surfen gehen

Trotz der Nord- und Ostsee haben die meisten von uns in Deutschland lebenden Surfbegeisterten nun mal leider nicht die Möglichkeit sich nach Lust und Laune das Board zu schnappen und in die Wellen zu stürzen. Die Surfspots in Deutschland sind eher begrenzt und so ist es kein Wunder, dass die eine Sache, die du vermutlich am meisten vermissen wirst, natürlich das Surfen ist. Das Gefühl der unendlichen Freiheit auf dem Brett und der Adrenalinkick wenn du eine richtig gute Welle erwischt hast, lassen sich durch kein anderes Gefühl ersetzen. Auch wenn die Bedingungen mal nicht so gut sind, so ist man immerhin am Meer und kann sich sobald gute Wellen in Sicht sind in seinen Neo quetschen und rauspaddeln.

2. Sonnenuntergang am Strand

Auch wenn man meinen könnte, dass es doch irgendwann langweilig werden müsste, sich Abend für Abend den Sonnenuntergang anzusehen, ist das zumindest für die meisten, nicht der Fall. Dass die Sonne jeden Tag erneut hinter dem Horizont verschwindet, vermittelt einem das beruhigende Gefühl, dass die Welt in Ordnung ist. Auch wenn die Sonne schon lange nicht mehr zu sehen ist, so fällt es schwer sich vom in magischen Rottönen scheinenden Himmel zu lösen. Wie schön ist es sich von den rauschenden Wellen einlullen zu lassen und dabei zuzuschauen, wie sich auch die letzte Farbe des Himmels in eine alles umhüllende Dunkelheit verwandelt. Dann blitzen im Himmel die Sterne auf und sorgen dafür, dass man so lange am Strand sitzt bis es wirklich endgültig zu kalt wird und man dann doch den Weg zurück ins Warme antritt.

3. Keine Termine und Verpflichtungen - das lässige Leben in der Sonne

Surfcamp heißt auch gleichzeitig Urlaub. Am Strand eine Siesta machen ohne einen Wecker stellen zu müssen während die Wellen in den Ohren rauschen ist wohl eine der besten Möglichkeiten den Alltagsstress zu vergessen und mal komplett abzuschalten. Die Sonne sorgt dafür, dass vermehrt Serotonin ausgeschüttet wird, ein Stoff, der Wohlbefinden und Glücksgefühle hervorruft. Kein Wunder, dass die Menschen in den sonnigen Ländern so oft gute Laune haben. Auch in unseren Camps wacht man schon mit einem Lächeln auf und falls doch mal die schlechte Laune im Anmarsch ist, spätestens nach einer Runde auf dem Board ist die ganz schnell wieder verflogen. Es ist eindeutig ein guter Tag, wenn die einzige Frage, die man sich stellen muss die Frage nach dem nächsten Ort für ein leckeres Essen und der einzige Termin mit deinem Surfboard ist.

4. Tiefgründige Gespräche mit neuen Freunden

Im Surfcamp ist man niemals allein. Es fällt extrem leicht, neue Leute kennenzulernen. Durch die lange Zeit, die man zusammen wohnt, zusammen isst, zusammen die Gegend erkundet und natürlich zusammen surf hat man perfekte Voraussetzungen um ins Gespräch zu kommen und sich mehr als nur oberflächlich kennenzulernen. Schnell entwickeln sich aus neuen Bekanntschaften Freundschaften mit Menschen aus aller Welt. Egal wie weit man eigentlich auseinander lebt, die gemeinsame Leidenschaft fürs Surfen verbindet von Anfang an. Man philosophiert gemeinsam über die Welt und vergisst dabei auch schnell mal, dass man sich gerade erst kennen gelernt hat. Neue Menschen zu treffen, neue Dinge (übereinander) zu lernen und gemeinsam neue Erfahrungen zu sammeln und Erinnerungen zu teilen, an die man gerne zurückblickt, ist eine der Sachen, die wohl nicht nur ich am meisten vermissen werde.

5. Spontane Nächte

Punkt Nummer vier verwandelt sich auch schnell mal in Punkt Nummer fünf. Eigentlich wollte man doch früh ins Bett gehen, um am nächsten Tag ausgeschlafen bei der Surfstunde anzutreten, aber das Leben hatte mal wieder andere Pläne für einen. Aus einem Bier wurden zwei oder drei oder vier. Was sind die denn auch so günstig sobald man Deutschland in Richtung Süden verlässt?! Die Sonne, die Drinks und die feurigen Rhythmen sorgen dafür, dass man so manche Nacht auf der Tanzfläche statt im Bett verbringt. Auch wenn man vielleicht kein spanisches Blut in seinen Adern hat, so schwingt man doch unbefangen die Hüften und lernt neue Salsa-Moves zu den Reggaeton Beats. Am nächsten Tag ist man zwar unglaublich müde und hat nicht den Eindruck man könnte das Board heben, geschweige denn darauf Surfen, so sind es doch diese Nächte an die man gerne zurückdenkt und nachdem man im wahrsten Sinne des Wortes ins kalte Wasser gesprungen ist, geht es einem auch direkt wieder besser.

Auch wenn das Fernweh dich plagt, der Sommer steht schon vor der Tür und unsere Camps erwarten dich. Setz dich in den Flieger und komm vorbei, wir freuen uns auf dich!

Anna

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