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Let´s go Surfing in Warnifornia! – Fährwellen auf die Minute genau


Surfspots in Deutschland: Die Fährwellen in Warnemünde

Unsere deutschlandnahen Surfcamps lassen mit der Saisoneröffnung noch ein wenig auf sich warten? Du hast Bock auf Surfen und das vor deiner Nase? Die Eisbachwellen in München stehen, aber der Weg in die süddeutsche Landeshauptstadt ist für dich zu weit? Plan C gefällig? Dann ab in den Norden, nach Warniforniaaaa, der „Surfcity“ bei Rostock! Klingt exotisch, aber die Bezeichnung hält in der Tat, was sie verspricht!

Alle zwei Stunden rollen im Rostocker Ortsteil Warnemünde einige wirklich gute Sets uferwärts und lassen die Herzen von Shortboardern, Stand Up Paddlern, Wind- und Kite-Surfern für ein paar Minuten ganz schön hoch schlagen. Am Warnemünder Strand, alle zwei Stunden, für ein paar Minuten surfbare Wellen – wie geht das? Sie entstehen als so genannte Bug- und Heckwellen durch die gewaltigen Scandlines-Fähren, welche jeden Tag unter anderem zwischen Rostock und dem Örtchen Gedser in Dänemark hin und her pendeln. Bei Topbedingungen und leichtem Offshore-Wind kann sich das, durch hydrodynamisch ungünstig gebaute Fähren, verdrängte Wasser bis zu 1,50 m hohen Wellen aufschaukeln – möglich 365 Tage im Jahr! Es sind die alten Fähren „Prins Joachim“ und „Kronprins Frederik“, die, seitdem sich die Fährwellen herumgesprochen haben, von immer mehr Surfern auch von weiter weg sehnlichst erwartet werden. Den „Wellen-Fahrplan“ erhält man praktisch auf der Internetseite der Scandlines-Fähren (www.scandlines.de). Denn dieser ist unmittelbar an die Fahrtzeiten der Gedser-Rostock Linie gekoppelt. Einfach auschecken, 15 Minuten von der Anlegezeit am Rostocker Hafen abziehen und ab aufs Board! Gesurft werden kann somit also jeden Tag von 8.00 bis 22.00 Uhr und das sogar an verschiedenen „Spots“. Eine Welle für die Pros, die selten bricht und schwer zu surfen ist, entsteht an der Mole im Osten des Strandes. Ganz anders `Casino´ – eine Welle, die richtig barreln kann.  Ein kleines Stück weiter westlich geht es entspannter zu. Dort treffen bei guten Bedingungen etwas kleinere Wellen bis zu 15 Minuten hintereinander ein.

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Doch 100prozentige Wellengarantie gibt es wie im wilden Ozean auch hier nicht. Ob gesurft werden kann, hängt trotz „Wellen-Fahrplan“ von vielen Faktoren ab. Ist der Wind zu stark? Ist die Fähre schwer genug beladen? Kommt sie pünktlich oder fällt sogar aus? Fährt sie schnell genug ein und bremst sie an der richtigen Stelle ab, um zusätzlich Wasser zu den Sandbänken zu drängen? Wenn eine Runde in die Hose geht, kann man sich jedenfalls beruhigt auf einen kühlen Drink in die nahe gelegene Strandbar setzen, für zwei Stunden zu Reggae Musik echtes Surffeeling genießen und auf die nächsten Fährwellen warten!

Hoffen wir, dass „Prins Joachim“ und „Kronprins Frederik“ noch lange unter den Surfern bleiben!

Checkt selbst, was surftechnisch alles möglich ist:

Für garantierten Swell das ganze Jahr lang besucht uns einfach in unserem Surfcamp auf Fuerteventura! Wir freuen uns auf euch! Euer Planet Surf Team

 

http://www.fitforfun.de/sport/weitere-sportarten/wassersport/wellenreiten-in-warnemuende-surfen-im-zwei-stunden-takt_aid_11582.html

http://www.spiegel.de/reise/deutschland/faehrwellenreiten-in-warnemuende-auf-die-sandbank-fertig-los-a-773194.html