Surfcamps Europa


SURFCAMPS EUROPA

Warum in die Ferne schweifen? Surfen vor der eigenen Haustür.

Wird man als Surfer nach den Surfparadiesen der Erde gefragt, fallen zunächst Orte wie Hawaii, Australien oder Südafrika ein, die für viele von uns vor allem aus finanzieller Sicht unerreichbar scheinen. Dabei vergessen viele, dass wir hier in Europa ein Weltmeer vor der Nase haben, das an vielen Stellen locker mit den großen Namen der Weltklasse-Surfspots mithalten kann. Frankreich, Portugal, Spanien und die Kanaren sind weltweit bekannt für konstante Bedingungen und wunderbare Wellen. Aber habt ihr euch schon mal über Surfen in Großbritannien, Irland, Dänemark, Holland oder gar Deutschland Gedanken gemacht? Geht alles – bei den richtigen Bedingungen. Lest hier mehr in unserem Planet Surfcamps Europa-Guide.
 

Europa-Guide

Planet Surfcamps in Europa und SurfschulenSurfen in Europa - Die verschiedenen RegionenReisezeit, Flug und Transfer vor OrtDie Geschichte des Surfens in EuropaSurfevents in EuropaWarum Europa mit Planet Surfcamps?

Planet Surfcamps in Europa und Surfschulen

Unsere europäischen Surfcamps befinden sich in Frankreich, Portugal, an der spanischen Nordküste und den kanarischen Inseln.

Frankreich ist der Surf-Hotspot Europas, wenn es auf die warmen Monate zugeht. Hier bieten wir euch gleich drei Surfcamps an, in denen ihr euren Surfsommer voll auskosten könnt. In unserem Camp in Le Pin Sec geht es etwas ruhiger zu, während ihr in Moliets und Vieux-Boucau die volle Ladung Surfcamp mit Sonne, Surfen und Feiern abbekommt. In Moliets haben wir außerdem noch das Junior Surfcamp, das sich an alle Surfbegeisterten von 14 bis 17 Jahren richtet. Was die Camps alle gemeinsam haben sind endlos lange Strände der französischen Atlantikküste, die nur mit einer Düne von den Campingplätzen abgegrenzt sind. Inmitten von duftenden Pinienwäldern lässt es sich in der Mittagshitze wunderbar entspannen, bevor es wieder zurück auf die Wellen geht. Lest hier mehr über die Surfbedingungen in Frankreich, unsere Surfcamps und vieles mehr.
 
Surfcamp in MolietsYoga-Unterricht in Le Pin Sec
 
Folgt man der Küste Richtung Süden und überquert die Grenze nach Spanien, kommt man schon bald in die nächste Region unserer europäischen Surfcamps. Das Surfcamp in San Vicente de la Barquera liegt in Kantabrien unweit der kantabrischen Hauptstadt Santander.

Die Gegend um San Vicente de la Barquera zeichnet sich durch eine malerische Landschaft und wenig Tourismus aus, verglichen mit den überlaufenen Ferienorten im Süden. Die schöne Natur trifft an der Küste auf exzellente Surfbedingungen. Mit den im Frühling noch schneebedeckten Picos de Europa vor der Nase lassen sich smoothe Turns in den beiden langen Beachbreaks besonders gut ziehen. Der Swell hier ist sehr konstant und anfängerfreundlich. In unserem Camp in San Vicente erwartet euch entspanntes Surfen in leeren Line-ups, spanische Kultur, die nicht vom Tourismus geprägt ist und eine abwechslungsreiche Natur aus Bergen, großen Wiesen und langen Sandstränden. Hier findet ihr mehr zu Surfen in Spanien.
 
Ausflug nach San SebastianExklusives Glamping bei Planet Surfcamps
 
Unsere beiden letzten Surfcamps auf dem europäischen Festland sind in Portugal. Ihr kommt hier in den Genuss zweier exzellenter Surfregionen. Das Surfcamp in Costa da Caparica ist am Rande der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gelegen und bietet ganzjährig gute Bedingungen zum Surfen. Ihr seid ihr auf den Klippen der Stadt untergebracht, von wo ihr einen wunderbaren Blick auf den Surfspot und die Umgebung habt. Der Weg zum Strand ist kurz und von herrlich grüner Natur gesäumt.

Zu unserem zweiten portugiesischen Camp muss man nicht mehr allzu viel sagen. Peniche gilt als eine der bedeutendsten europäischen Surfregionen. Am Spot “Supertubos” macht die WSL jedes Jahr einen Tourstopp, da die Bedingungen hier unfassbar gut sind. Ob Peniche oder Costa da Caparica – Portugal gehört zum Pflichtprogramm für jeden europäischen Surfer oder Europa-Reisenden.
 
Surfhaus in FuerteventuraSurfcamp in Portugal
 
Die zuverlässigsten Wellen Europas wollen wir euch natürlich auch nicht vorenthalten, die ihr auf den Kanarischen Inseln vorfindet. Die Lage im offenen Ozean sorgt dafür, dass die Inseln das ganze Jahr über konstanten Swell von allen Seiten abbekommen. Unsere Camps befinden sich auf Teneriffa und Fuerteventura. Nicht nur die Wellen, auch die Temperaturen sind hier ganzjährig stabil und die Sonne zeigt sich fast jeden Tag. Fuerteventura gilt auch als “das Hawaii Europas”, da sehr ähnliche Bedingungen herrschen wie im Geburtsland des Surfens. Die besten Spots befinden sich an der Northshore, wo wir meistens die beiden Spots El Cotillo (Beachbreak) und Punta Blanca (Reef Break) anfahren. Vom Surfhaus in der lebendigen Stadt Corralejo sind die Spots in 30-40 Minuten zu erreichen. Für Kinder empfiehlt sich außerdem unser Familien Surfcamp, das sich ebenfalls in Corralejo, unweit vom Strand und der Innenstadt befindet.

Im Gegensatz zur trockenen Landschaft auf Fuerteventura ist Teneriffas Landschaft grüner. Hier befindet sich das Planet Surfcamp Teneriffa. In Sachen Surfen steht die größte der Kanarischen Inseln ihrer Schwesterninsel Fuerteventura in Nichts nach. Auch hier gibt es eine große Vielfalt aus Beach- und Reefbreaks mit wunderbar klarem Wasser, die sowohl für Anfänger als auch für Intermediates geeignet sind. Hier geht’s lang für mehr Informationen über Surfen auf den Kanaren.

Surfen in Europa – Die verschiedenen Regionen

Europa ist umgeben von Wasser. Im Grunde genommen kann man hier an allen Meeresküsten surfen – mehr oder weniger. Im Folgenden stellen wir euch alle wichtigen Surfgebiete Europas vor.

Frankreich

Das Sommer-Surfparadies Frankreich kann man in die drei wichtigsten Gebiete Gironde, Les Landes und Pyrénées Atlantiques einteilen. Besonders im Sommer sind die langen Strände bei Surfern beliebt, die auf den riesigen Küstenstreifen genug Platz haben, um sich voll auszuleben. Hier ist es warm, lebendig und das Wasser eher kühl. Wer hart im Nehmen ist, sollte auch mal in den kalten Monaten vorbeikommen. Dann laufen die Wellen zur Hochform auf.

Auch weiter im Norden kann man in Frankreich surfen und selbst das Mittelmeer hat ein paar wenige Spots zu bieten. Bei einem reinen Surftrip ist die Mittelmeerküste allerdings nicht zu empfehlen, da man sich hier auf keine Swell-Konstanz verlassen kann. Bei größerem Budget und Abenteuerlust könnt ihr auch die Überbleibsel der Kolonialzeit wie Französisch-Polynesien oder La Réunion in eure Überlegungen mit einbeziehen.
 
Surfen lernen in unseren französischen Surfcamps Nachthimmel über unserem Surfcamp in Moliets
 

Spanien

Wenn man sich die überfüllten Touristengebiete im Süden Spaniens und an der Mittelmeerküste ansieht, kann es verwundern, dass der Norden mit seinen Spitzenspots und atemberaubenden Landschaften immer noch als Geheimtipp gilt. Während das etwas rauere Klima und wilde Meer die Strandurlauber eher abschreckt, ist es genau das, was Surfer anzieht. Von San Sebastián bis zur Grenze Portugals lässt Spanien keine Wünsche offen. In der Gegend um San Sebastián ist besonders Zarautz hervorzuheben, das windgeschützt in einer wunderschönen Bucht liegt, und mit einer hohen Zuverlässigkeit auch bei schwächerem Swell gut funktioniert.

Weiter geht’s Richtung Westen an den tollen Spots um Bilbao und Santander vorbei. Namen wie Gorliz, Langre und Longero solltet ihr euch im Gedächtnis behalten, sowie natürlich San Vicente de la Barquera, wo sich unser Surfcamp befindet. In Spanien ist es ähnlich wie in Frankreich. Die Atlantikküste zeigt ganzjährig konstante Swells, während das Mittelmeer selten gute Bedingungen offenbart. Im Westen grenzt das Land an Portugal, das den ganzen Swell aus Westen abbekommt.
 
Surfen im baskischen Zarautz
 

 Portugal

Portugal und Surfen – zwei Begriffe, die sich unmöglich voneinander trennen lassen. Welcher Surfer hier noch nicht war, sollte sich in Grund und Boden schämen. Von Norden bis Süden bietet Portugal alle Varianten von Wellen und egal, wo man sich befindet – die nächste gute Welle ist nicht fern. Von kleinen, sanften Breaks wie in Praia de Carcavelos bis hin zu lebensgefährlichen Bedingungen in der Riesenwelle von Nazaré wird hier jeder fündig. An der langen Küste gibt’s genug Platz für die ganze Bande an Wellenjunkies, die es jedes Jahr nach Portugal zieht.

Das “Land der Entdecker” erstreckt sich vom Norden um Porto bis in den Süden an der Algarve. Dazwischen liegen von Norden nach Süden Peniche, Ericeira und die Lissabonner Region. Peniche gilt als der Ursprung der portugiesischen Surfkultur. Wie in den meisten europäischen Surfgebieten geben auch hier die kühleren Monate einen heftigeren Swell ab als der Sommer. In Peniche hat die WSL auch jedes Jahr einen ihrer letzten Tourstopps. Sämtliche Informationen über die wichtigsten Spots und Weiteres findet ihr in unserem Portugal-Guide.
 
Kelly Slater beim WSL Rip Curl Pro in Peniche Aussicht von unserem Surfcamp in Costa da Caparica
 

Die Kanaren

Nicht nur die Inseln unserer Surfcamps eignen sich hervorragend zum Surfen. Neben unserer geliebten North Shore auf Fuerteventura und den immer verlässlichen Breaks auf Teneriffa laden auch Lanzarote, Gran Canaria und sogar La Palma zum Surfen ein.

Dank der Topographie in Gran Canaria, die mehr Gebirge aufweist als das sehr flache Fuerteventura, sind die Surfspots hier besser vom Wind geschützt. Ebenso wie auf Fuerte hält der Norden der Insel die konstantesten Bedingungen bereit. Lanzarote wird neben den berühmten Surfinseln Fuerteventura und Gran Canaria sehr unterschätzt. Die nördlichste der Kanarischen Inseln kann aber mehr als vorzüglichen Wein anbauen. Wenn man sich nicht durch das hohe Aufkommen an Seeigeln stören lässt, kann man hier den ganzen Swell aus Norden und Westen aufsaugen, ohne die Wellen mit allzu vielen Surftouristen teilen zu müssen. Besonders gut laufen die Spots in den Wintermonaten.

Sogar auf La Palma kann man mal das Surfbrett auspacken. Die Insel ist nicht nur fern von jeglichem Surftourismus. Auch sonst verirren sich nur wenige Reisende auf die Insel im Schatten der größeren Inseln im Osten. Wer also Lust auf super leere Line-ups und eine entspannte Zeit auf dem Wasser hat, sollte den kleinen Fels im Ozean mal ausprobieren.
 
Surfskaten auf Fuerteventura Unsere North Shore
 

Großbritannien und Irland

Begeben wir uns in kältere Gefilde. Die Surfregionen fern der warmen Urlaubsorte reizen nicht jeden. Meist laufen die Spots hier um einiges besser im Winter, wofür man abgehärtet sein muss. Ohne dicken Neo und Haube trauen sich hier die wenigsten in die Fluten.

Wenn euch diese Beschreibung noch nicht abgeschreckt hat, könnt ihr euren Großbritannien-Trip gerne mit einem Besuch in Newquay verbinden, welches das Zentrum der britischen Surfkultur markiert. Zwar ist der Spot bei guten Bedingungen ziemlich voll, dafür produziert er bei West-Swell und in den Wintermonaten überragende Wellen. Nicht umsonst finden hier einige Surfcontests wie das bekannte Boardmasters Festival statt. Vom 9. bis zum 13. August 2017 treffen hier Pro-Surfer im Line-up auf ein hochkarätiges Bühnen-Line-up mit Two Door Cinema Club, Jamiroquai und Alt-J.

In den Schatten gestellt wird Großbritannien surftechnisch jedoch von seinem kleinen Nachbar Irland. Hier gibt es zwar auch keine filmreife Surfromantik mit Sommer, Sonne und Boardshorts. Dafür zieht Irland jedes Jahr all die knallharten Surfer an, denen gute Wellen über alles gehen. Der berühmte Spot The Peak in Bundoran reiht sich in die Champions League der Surfspots auf dem Planeten ein. Auch der 11-fache Weltmeister Kelly Slater hat hier bereits sein Qualitätssiegel abgegeben. Der Spot Mullaghmore bietet Extremsportlern sogar Big-Wave-Surfing.
 
The coast of Cornwall
 

Dänemark

Willkommen an der Nordsee. Normalerweise verbindet man das kleine Land im Norden Europas mit besten Windsurf- und Kitesurfbedingungen. Aber auch für diejenigen, die nichts weiter brauchen als ein Board mit einer Leash, kann Dänemark eine gute Adresse sein. Im Winter gehen die Wassertemperaturen zwar gegen 0 Grad, dafür ist der Swell in diesen Monaten beachtenswert. Die Surfregion mit dem passenden Namen Cold Hawaii bietet meist die besten Bedingungen. Ansonsten sorgen die zahlreichen Molen an den Beachbreaks in Dänemark dafür, dass die Wellen besonders lange laufen, bevor sie auf den Strand prallen.

Holland

Die Nordsee ist klein, weshalb mit den Riesenbrechern, die tagtäglich die Atlantikküste erreichen, gar nicht erst zu rechnen ist. Die Spots in Holland laufen fast ohne Groundswell. Den Rest regelt der Wind, weshalb die Bedingungen extrem unzuverlässig sind. Sollte der Forecast mal trotzdem heiß laufen, begebt euch an den holländischen Surf-Hotspot Scheveningen. Hier geht es selten darum, die größten Wellen zu surfen, sondern vielmehr darum, als Anfänger viele Pop-ups zu schaffen, die Balance zu halten und sich an die ersten Turns zu wagen. Dementsprechend ist Holland in den allermeisten Fällen nichts für Fortgeschrittene.

Deutschland

Dies soll keine Werbung für Surfen in Deutschland sein. Unsere Heimat ist zwar wie Dänemark an der Nordsee super geeignet für Wind- und Kitesurfer. Sie als einen guten Ort zum Wellenreiten zu bezeichnen, ist allerdings vermessen. In den kalten Monaten kann man mit ganz viel Glück mal eine surfbare Welle erwischen. Auf den Inseln Sylt oder Norderney sind die Bedingungen jedoch so unzuverlässig, wie sie nur sein könnten. So lange ihr genug Geld und Zeit verfügbar habt, solltet ihr für einen Surfurlaub also dringend Landflucht begehen. Wenn es euch aber zu sehr in den Zehenspitzen juckt, gibt es ja immer noch den Eisbach in München, der mit seiner stehenden Welle aber den Fortgeschrittenen vorbehalten ist.

Reisezeit und Reisen in Europa

Der Atlantik versorgt die Küsten Europas besonders in den Wintermonaten mit großen Swells. Surfprofis und die die es werden wollen, müssen sich mit kalten Wasser- und Lufttemperaturen abfinden, wenn sie die besten Wellen des Jahres surfen wollen. Surfanfänger und Intermediates haben es da wesentlich schöner. In den warmen Monaten dürfen sie hier Surfcamp-Feeling und laue Sommernächte genießen, während die Wellen tagsüber konstant anfängerfreundliche Bedingungen auf das Wasser zaubern.

Frühling ist in Frankreich die beste Reisezeit für alle Surflevel. Hier kommen alle auf ihre Kosten, vom Anfänger bis zum Freesurfer. Der Sommer ist an den meisten Tagen eher anfängerfreundlich, Herbst und Winter sollte man den Fortgeschrittenen und Pros überlassen.
 
Ganzjährig konstante Bedingungen auf Fuerteventura Im Winter wird's groß
 
Ähnliches gilt für die portugiesische Küste. Zwischen Oktober und April zieht es hier eher die Könner auf die Wellen und in der restlichen Zeit wird den Surfcamps das Feld überlassen.

Die Kanarischen Inseln lassen sich nicht so sehr von den Jahreszeiten beeinflussen, wie es die Spots auf dem europäischen Festland tun. Hier findet man auch im Hochsommer brauchbare Bedingungen für alle Könnensstufen. Jedoch gilt auch: Im Herbst und Winter ist das Meer nochmal ein ganzes Stück furchteinflößender und sollte mit Respekt behandelt werden. Unsere Surfcamps auf Fuerteventura und Teneriffa können dafür ganzjährig besucht werden.

Im Norden Europas sind die Bedingungen wesentlich inkonstanter und unberechenbarer. Spots in Großbritannien, Irland, Dänemark oder Holland können großartige Wellen produzieren, allerdings muss man hier mit grenzwertigen Temperaturen rechnen. Denn die großen Swells erreichen die Beach- und Reefbreaks im Winter. Im Sommer wird es eher schwierig, gute Wellen im Norden zu finden.

Europa ist sehr gut vernetzt, um auf sämtlichen Wegen von A nach B zu kommen. Mit Flügen, Zügen, Bussen und Mitfahrgelegenheiten hat man hier die Qual der Wahl. Das schnellste Transportmittel ist selbstverständlich das Flugzeug, das vor allem bei längeren Strecken wie Portugal zu empfehlen und auf den Kanarischen Inseln nicht zu ersetzen ist. Die billigsten Airlines, die von Deutschland aus verkehren, sind Germanwings, Air Berlin, Ryanair und easyJet. In unseren Surfcamps bieten wir Shuttles von allen Flughäfen in der Umgebung an.

InterRail lebt. Die wunderbare Erfindung aus dem Jahre 1972 eignet sich noch immer hervorragend dazu, Europa zu erkunden. Bahnunternehmen in 32 europäischen Ländern sind mit dem InterRail-Ticket zu bereisen. Darunter sind auch alle Surfländer der Atlantikküste, wie Frankreich, Spanien und Portugal. Vor allem, wenn man nicht ein spezifisches Reiseziel vor Augen hat, ist diese Art des Reisens bestens geeignet. Hier geht’s zum Ticket.
 
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
 
Mit einem klaren Ziel vor Augen macht Busfahren Sinn, da man auf diese Weise in den allermeisten Fällen am Billigsten vorankommt. In den letzten Jahren haben sich immer mehr Billiganbieter für Fernbusse etabliert wie Flixbus, die mittlerweile ein Monopol in Deutschland haben. Allerdings muss man hier mit langen Fahrzeiten rechnen. Um direkt in unsere Surfcamps zu gelangen, habt ihr auch die Möglichkeit, eine Busfahrt zu eurem Urlaub dazu zu buchen.

All die Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Doch wer die volle Packung Surftrip erleben will, kommt über kurz und lang nicht an der Variante Bus mieten/kaufen vorbei. Kein anderes Verkehrsmittel ermöglicht dieses hohe Maß an Freiheit, das so gut zum Surfen passt. Mit den Brettern auf dem Dach und die besten Kumpels eingepackt Richtung Meer und Wellen – wer hat noch nicht davon geträumt? Hier geht’s zu Tipps zum Bus leihen in Europa.

Mitfahrgelegenheiten findet ihr auf Blablacar, Fahrtfinder oder Wellenreitermitfahrzentrale.

Die Geschichte des Surfens in Europa

Die in Hawaii entstandene Sportart gelangte hauptsächlich durch den US-amerikanischen Filmproduzenten und Filmemacher Peter Viertel nach Europa, der einen Trend lostrat. Aber auch hier gab es Vorformen, wie im Baskenland, wo Waldarbeiter mit Holzbrettern experimentierten. Mehr zur Geschichte des Surfens in Europa findet ihr in unserem Frankreich-Guide.

Surfevents in Europa

Die Surfevents, die in Europa die großen Massen anziehen, sind mit Sicherheit die der WSL (World Surf League). Die besten Surfer der Welt reisen jedes Jahr um die Welt, um die größten Swells der berühmten Spots mitzunehmen. Bevor es vor Weihnachten zum letzten Tourstopp nach Hawaii geht, beehrt die WSL im Herbst zwei der besten europäischen Surfspot.

Der Quiksilver Pro im französischen Landes, unweit von unserem Surfcamp findet 2017 vom 7. bis zum 18. Oktober statt. Die Austragungsorte sind Hossegor, Capbreton und Seignosse.
 
Supertubos in PortugalThe WSL in Europe
 
Nur wenige Tage später geht’s dann gleich weiter in Portugal. In Peniche, wo John John Florence im vergangenen Jahr zum Weltmeister gekürt wurde, könnt ihr die Pros vom 20. bis zum 31. Oktober live erleben.

Auch die ISA, die International Surfing Association, richtet einige Events aus. Das wichtigste findet bereits im Mai jeden Jahres statt. Die World Surfing Games, die als die offiziellen Weltmeisterschaften gelten, werden am französischen Surf-Hotspot Biarritz ausgetragen.

Neben den Top-Events gibt es noch zahlreiche weitere kleinere Events in ganz Europa. Vor allem in Frankreich und Portugal ist die Dichte an Surfveranstaltungen besonders hoch. Zu nennen sind hier der geschichtsträchtige Lacanau Pro Contest, die deutschen Surfmeisterschaften und der Santa Cruz Pro im portugiesischen Praia da Vigia. Informiert euch einfach vor eurer Anreise, ob zufällig ein Event in eurer Nähe stattfindet!

Warum Europa mit Planet Surfcamps?

Überall, wo Wasser ist, gibt es auch Wellen. Dieses Motto kann man beim Surftrip durch Europa beherzigen – man sollte es aber nicht allzu wörtlich nehmen. Mit ganz viel Glück kann es zwar durchaus vorkommen, dass Spots am Mittelmeer oder sogar an der deutschen Nordseeküste laufen. Für einen reinen Surftrip sollte man sich aber eher Richtung Südwesten orientieren. In Frankreich, Portugal, Spanien und den Kanarischen Inseln könnt ihr euch darauf verlassen, dass ihr zum Surfen kommt. Der Vorteil von Europa als Surfreiseziel ist die schnelle und günstige Anreise. Macht nicht den Fehler und unterschätzt das Potenzial, das sich direkt vor eurer Haustür befindet. Europas Spots können sehr wohl mit den großen Namen mithalten!