Surfcamps Indonesien


SURFCAMPS INDONESIEN – Coming Soon!

Das Land der unzähligen Möglichkeiten und Surfspots

Willkommen in Indonesien, dem größten Inselstaat der Welt. Insgesamt 17.508 Inseln gehören zu dem Land und damit auch eine riesige Masse an Küsten, Stränden und Wellen. Welcher Surfer hier noch nicht war, sollte dies schleunigst nachholen. Die Flüge sind bezahlbar, das Leben dort ist billig und die Wellen kosten sowieso nichts. Also nicht lange fackeln und rein in den Flieger! Sumatra, Java, Bali, Lombok, Sumbawa und Sumba erwarten dich mit tausenden Spots und Traumbedingungen.
 
Big Wave in Indo Vulkan
 

Indonesien-Guide

Surfregionen – Die wichtigsten InselnReisezeit, Flug und Transfer vor OrtDie Geschichte des Surfens in IndonesienKultur in IndonesienEssen in IndonesienWetter, Klima und WassertemperaturTop 10 der Indonesien-HighlightsWarum Indonesien mit Planet Surfcamps?

Surfregionen – Die wichtigsten Inseln

Gerne würden wir euch etwas über jede einzelne der einzigartigen 17.508 Inseln erzählen. Da das aber an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde, geben wir euch hier die wichtigsten Infos über Landschaft, Surfbedingungen und Spots der sechs wichtigsten Surf-Inseln Indonesiens. Viel Spaß beim Schmökern!

Sumatra – Der Riese

Sumatra ist die sechstgrößte Insel der Welt. Im Malaiischen Archipel ist nur die Insel Borneo größer, die sich Indonesien aber mit Malaysia und Brunei teilt. Aufgrund der großen Fläche Sumatras, die sich schlauchförmig von Nord-Westen nach Süd-Osten zieht, bietet die Insel besonders viel Küste zum Surfen.
Vor traumhaften Natur-Kulissen und in glasklarem Wasser lässt es sich hier beim Surfen sehr gut aushalten. Allerdings sind viele Spots eher den erfahreneren Surfern vorbehalten, wie der Sorake Beach auf den Nias-Inseln oder die Spots auf den Mentawai- und Banyak-Inseln im Westen von Sumatra. Anfänger können am Air Manis Beach südlich von Padang ihre ersten Surfversuche starten.
 
Sumatra-Tiger Insel Cubadak vor der Westküste Sumatras
 
Auch unabhängig vom Surfen ist Sumatra ein wahnsinnig spannender Teil Indonesiens. Der Tobasee im Zentrum der Insel entstand durch die Eruption des Supervulkans Toba, der die Menschheit vor 74 Tausend Jahren an den Rand des Aussterbens brachte. Heute ist der Tobasee ein wunderbares Ausflugsziel.

Die Gesellschaft in Sumatra gilt als eine der größten Matriarchate der Welt. Obwohl der männerdominierte Islam hier wie in fast allen Teilen Indonesiens großen Einfluss hat, nehmen die Frauen in Sumatra eine wichtigere Rolle ein. Das ganze Erbe geht an die Töchter des Hauses und Männer heiraten in die Familien ein.

Java – Insel der vielen Menschen

Obwohl Java fast vier Mal kleiner ist als Sumatra, leben hier mit 130 Millionen Einwohner mehr als die Hälfte der gesamten indonesischen Bevölkerung. Nirgends auf der Welt gibt es eine Insel, die eine größere Bevölkerungsdichte aufweist als Java. Mehr als 1000 Einwohner leben hier auf einem Quadratkilometer. Die hohe Bevölkerungsdichte hat auch zur Folge, dass an den Surfspots meist mehr los ist als auf anderen Inseln. Locals müssen sich den langen Küstenstreifen mit Surfreisenden teilen. Als Teil der Inselkette bekommt Java aus Süden den gleichen Swell wie Bali und Sumatra, der eine hohe Konstanz aufweist. Für einen Surf-Trip solltet ihr euch Richtung Süd-Westen der Insel orientieren, wo es zahlreiche wunderbare Surfspots gibt.
 
Big-Wave-Surfen vor Java Der Merapi und sechs weitere Vulkane auf Java
 
Erfahrene Surfer zieht es direkt zum One Palm Point, der für eine der längsten Barrels der Welt bekannt ist. Die berühmte linke Welle befindet sich jedoch gar nicht auf der Hauptinsel Javas, sondern auf der kleinen Insel Pulau Panaitan, die „Prinzeninsel“, unmittelbar vor der Küste Javas. Spots, die für alle Surflevel geeignet sind, findet man zum Beispiel in der Gegend um Karanghawu, wo sich leichtere Beach- und Pointbreaks befinden, wie Cimaja, Karang Haji, Karang Hawu und Karang Sari. Ansonsten bietet Java besonders für erfahrene Surfer exzellente Spots. Den Namen des Spots „Apocalypse“, ebenfalls auf Pulau Panaitan gelegen, sollte man ernst nehmen und auch Sawarna im Süd-Westen der Insel bietet Bedingungen, bei denen einem als Anfänger angst und bange werden kann.

Bali – Die Berühmte

Über Bali wurde bereits viel erzählt, viel geschrieben, viel gezeigt. Die Vielzahl an Informationen zeichnet zwar ein Bild von der kleinen Insel mit dem großen Namen, sie bildet aber nie die Realität ab. Die herrliche Natur, die reiche Kultur und natürlich die unglaublichen Surfbedingungen in Bali müssen selbst entdeckt und erlebt werden. Unser Surfcamp befindet sich in Canggu.
 
Surferparadies Bali Babyäffchen
 
Bei uns bekommt ihr eine Übersicht der besten Surfspots in Bali, Informationen über die Kultur der Balinesen, die Landschaft der Insel und gute Tipps, die man sich unbedingt anschauen sollte. Der Rest ist euch selbst überlassen. Macht euch euer eigenes Bild!

Lombok – Die Heimat des Desert Points

Das Tolle an Indonesien liegt in den Kontrasten, denen man hier begegnet. Alle Inseln bieten unterschiedliche Surfmöglichkeiten und es gibt zahlreiche kulturelle und religiöse Unterschiede. Zu aller erst springen jedoch die Landschaften ins Auge, die hier von Insel zu Insel ganz anders aussehen können.
 
Desert Point
 
Dieser Kontrast wird besonders deutlich, wenn man von Bali nach Lombok reist. Bali ist besonders von einer tropischen, sehr grünen Natur geprägt, während Lombok sehr trocken ist und teilweise savannenartige Landschaften aufweist. Die meisten Reisenden lernen Lombok nur auf den vorgelagerten Gili-Inseln kennen. Doch auch die Hauptinsel ist ein Besuch wert, der länger als eine Durchreise andauert. In Lombok steht der zweithöchste Vulkan des Landes, der Rinjani. Mit seinen 3762 wird es euch kaum möglich sein, ihn zu übersehen.

Lomboks Surfspots können mit der großen Qualität Balis nicht ganz mithalten. Dafür sind sie auch weniger überlaufen. Von Lombok als Surf-Geheimtipp zu sprechen wäre aber vermessen, da die Insel Heimat des berühmten Desert Points ist, eine der bekanntesten und längsten linken Barrels der Welt. Bis zu 20 Sekunden Barrel-Zeit können die Pros hier erleben. Für weniger erfahrene Surfer ist Kuta ganz im Süden als Ausgangspunkt zu empfehlen, wo einige gute Wellen ganz in der Nähe zu finden sind: Die Grupuk-Wellen und Don-Don östlich von Kuta und Segar und Are Guling im Westen. Für Anfänger ist der Beachbreak Selong Belanak zu empfehlen.

Sumbawa – Die Ursprüngliche

Östlich von Lombok liegt Sumbawa, eine der kleinen Sundainseln. Sumbawa besteht aus zwei Bevölkerungsgruppen, die zwei komplett unterschiedliche Sprachen sprechen und somit stark voneinander abgegrenzt sind. Hier findet man ein noch sehr ursprüngliches Indonesien, was sich ganz gut mit dem Beinamen BESAR beschreiben lässt, was für bersih, elok, sehat, aman damai, rapi steht. Grob übersetzt heißt das sauber, wunderschön, gesund und ordentlich. Die Wirtschaft Sumbawas ist sehr klein. Industrie ist so gut wie nicht vorhanden und Tourismus ist ein kaum relevanter Wirtschaftszweig, verglichen mit den anderen indonesischen Inseln.

Das wenig erschlossene Sumbawa bietet sich dementsprechend an, wenn man auf der Suche nach leeren Surfspots und billigen Unterkünften ist. Insgesamt sind die Spots hier anspruchsvoll und teilweise auch gefährlich wegen scharfer Korallenriffe. Im Westen findet ihr zahlreiche Spots wie das Scar Reef, Super Suck, die Yoyos und Tropicals. Im Süden ist besonders Lakey Peak für exzellente Wellen bekannt.

Sumba – Die Unbekannte

Als die viertärmste Provinz Indonesiens ist Sumba ähnlich wie Sumbawa weniger überlaufen als andere Teile des Inselstaats. Man muss damit rechnen, dass hier insgesamt weniger Luxus geboten wird. Nichtdestrotz, auf der Suche nach den besten Swells kann und darf man Sumba als passionierter Surfer nicht auslassen. Die Insel wird auch oft als das Bali vor 20 Jahren gehandelt, da die ganze Infrastruktur hier noch wenig ausgebaut ist. Sumba unterscheidet sich jedoch landschaftlich von den bekannteren Inseln im Norden. Die Landschaft hier ist weniger schroff und vulkanisch und stattdessen von sanften Hügeln und viel unberührter Natur geprägt. Als vorgelagerter Teil der großen Gebirgskette, die von Ost-Sumatra bis nach Ost-Nusa reicht, bekommt die Küste im Süd-Westen Sumbas regelmäßig guten Swell ab, der vor allem durch die Nähe zum Tiefseegraben unmittelbar vor der Küste begünstigt wird. Die Wellen knallen in Sumba auf die Riffe, die aus toten Korallen, vulkanischem Gestein und Felsbrocken bestehen.

Insgesamt kann es in Sumba sehr wild und unberechenbar werden, was erfahrenere Surfer jedoch nicht abschrecken sollte. Wer die wenig ausgebaute Infrastruktur in Kauf nimmt oder sogar zu schätzen weiß, ist in Sumba genau richtig. Wer leere Line-ups sucht und immer auf der Jagd nach den besten Swells ist, sowieso. Eine der besten Wellen der Insel liegt in Nihiwatu, die Occy’s Left, auch „Luxuswelle“ genannt. Wer hier surfen will, muss Gast des luxuriösen Nihiwatu Resorts sein, das exklusiven Zugang zur Welle hat. Wer sich trotzdem heimlich in den Swell begibt, muss damit rechnen, von bewaffneten Sicherheits-Angestellten vertrieben zu werden.

Aber keine Sorge: Dies ist wirklich ein Einzelfall und den restlichen Swell der Insel bekommt ihr für ganz umsonst. An der Südküste werdet ihr sicherlich fündig, besonders in den Gebieten Kabanda, Madala und Bondokodi, wo ihr eine große Auswahl an guten Spots vorfindet.

Reisezeit, Flug und Transfer vor Ort

Reisezeit

Was die Reisezeit angeht, ist Indonesien nicht gleich Indonesien. Der Inselstaat erstreckt sich von Norden nach Süden über 1882 Kilometer und von Westen nach Osten über 5114 Kilometer. Indonesien hat dadurch drei unterschiedliche Zeitzonen und wird vom Äquator durchzogen.
 
Wenn es anfängt zu regnen, hört es nicht mehr aufIn der Trockenzeit fällt kaum ein Tropfen
 
Die Surfbedingungen können regional unterschiedlich sein, auch wenn in Indonesien generell sehr beständige Bedingungen herrschen. In Sumatra zeigt sich der beste Swell von April bis Oktober, wenn die Roaring-40s und Howling-50s-Winde die Insel erreichen. In Java ist die beste Reisezeit für Anfänger von September bis Mai, erfahrene Surfer sollten lieber von Juni bis Oktober kommen. Doch aufgepasst: Im Sommer sind die bekannten Spots ziemlich voll. Balis Spots funktionieren sowohl in der Trockenzeit von April bis Oktober, als auch in der Regenzeit von November bis März. Während des europäischen Winters läuft die Ostküste Balis besser, während des Sommers hält die Westküste einen besseren Swell bereit. Lombok wird genau wie die anderen Inseln stark von den Roaring 40s und Howling 50s beeinflusst. Dementsprechend läuft die Südküste, wo sich die meisten Surfspots befinden, am besten von April bis Oktober. Gleiches gilt für Sumbawa und Sumba, die den großen Swell aus Süden abbekommen. Aber auch in der Off-Season gibt es einige Spots, die konstant gut laufen.

Flug

Jede der größeren Inseln in Indonesien hat einen eigenen Flughafen. Sumatra, Java, Bali und Lombok werden von Europa aus mit einem bis zwei Zwischenstopps angeflogen. Es gibt auch Direktflüge, die aber um ein Vielfaches teurer sind. Die Auswahl der möglichen Flüge ist sehr groß und insgesamt sind die Preise für die lange Strecke bezahlbar. Um auf die beiden kleineren Inseln Sumbawa und Sumba zu kommen, benötigt man häufig mehr als zwei Zwischenstopps. Günstige Inlandsflüge findet ihr auf der indonesischen Webseite Tiket. Es empfiehlt sich jedoch preislich und auch vom Flugangebot her einen der größeren Flughäfen anzufliegen. Die zwei größten befinden sich auf Java in Banden und auf Java Timur. Bali hat ebenfalls einen sehr großen Flughafen in der Hauptstadt Denpasar. Die nächstgrößeren befinden sich auf Sulawesi und Sumatra. Insgesamt gibt es in Indonesien 25 Flughäfen, was einen großen Handlungsspielraum lässt.

Die durchschnittliche Flugzeit von den europäischen Flughäfen nach Indonesien liegt mit Umstiegszeit etwa bei 20 Stunden. Diese kann je nach Zwischenstopps natürlich stark variieren.

Die größten Airlines auf dem Weg nach Indonesien sind Singapore Airlines, Garuda Indonesia, Air France, Emirates, Turkish Airlines, Qatar Airlines und Etihad Airways. Die billigsten Flüge findet man im März und Mai, was auch eine gute Reisezeit für Indonesien ist. Auf Skyscanner werdet ihr bestimmt fündig.

Transfer

Innerhalb Indonesiens gibt es zahlreiche weitere Verkehrsmittel neben Inlandsflügen. Um von Insel zu Insel zu kommen, bieten sich häufig Fähren oder Schnellboote an, die regelmäßig verkehren.

Wer sich in den oft sehr hektischen Verkehr Indonesiens stürzen will, kann sich bei zahlreichen lokalen Anbietern einen Scooter, ein Motorrad oder Auto leihen. Die Leihgebühren sind auch meistens sehr erschwinglich, jedoch sollte man vorsichtig fahren. Die Reparaturkosten bei einem Unfall muss der Kunde oft selbst übernehmen. Geliehene Fahrzeuge werden auch gerne mal von der Polizei angehalten. Alternativ gibt es fast überall ein großes Angebot an Tuk-Tuk und Taxis, deren Preise gut verdaulich sind.
 
Boot-Shuttles in IndonesienTuk-Tuk fahren
 
Weniger risikobehaftet sind die öffentlichen Busse und Bahnen. Besonders in den großen Städten und fast auf der ganzen Insel Java ist das Bahn- und Busnetz sehr gut ausgebaut. Die Unterschiede können aber sehr groß sein, wenn man zum Beispiel nach Sumbawa oder Sumba kommt, die beide recht untouristisch sind.

Die Geschichte des Surfens in Indonesien

Die erste Insel, auf der Surfen in Indonesien ankam, ist das heutige Surferparadies Bali. Robert Koke, Tennistrainer und Fotograf aus Los Angeles brachte die Sportart 1936 von Hawaii zum Kuta Beach. Durch den 2. Weltkrieg und Anpassungsprozesse dauerte es trotzdem noch einmal 30 Jahre, bis der Trend wirklich in Bali und später in Indonesien groß wurde. Lest hier mehr über die Anfangsjahre der Surfkultur in Indonesien.

Kultur in Indonesien

Wie in vielen Bereichen kann man auch beim Thema Kultur nicht von „der“ indonesischen Kultur sprechen. An Land und über Wasser müsste man etwa 5400 Kilometer zurücklegen, um von einem Ende Indonesiens zum anderen zu gelangen. Zum Vergleich: Die Strecke entspricht dem Weg, den man zurücklegen müsste, um von Deutschland nach Saudi-Arabien zu kommen. Dass es hier kulturelle Unterschiede gibt, liegt auf der Hand.
 
Frau mit Kind Uralte Kulturschätze
 
Indonesien besteht aus etwa 360 verschiedenen Völker, von denen viele Unabhängigkeit anstreben und sich nicht unter der Flagge Indonesiens begreifen. Dementsprechend schwer zu schaffen hat die indonesische Politik an der Zusammenführung der verschiedenen Völkerinteressen und dem Schaffen eines Zusammengehörigkeitsgefühls.
 
Moschee in Indonesien Auf Bali leben über 90 Prozent Hindus
 
Die Kontraste innerhalb des Landes spiegeln sich weniger in den Religionen wider. Fast auf allen Inseln ist der Islam die mit Abstand am stärksten vertretene Religion. 200 Millionen Muslime macht einen Anteil von 88 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. In keinem anderen Land der Erde leben so viele Anhänger des Islam. Zwar ist der Islam nicht wie in vielen muslimischen Ländern Staatsreligion, aber Religionsfreiheit ist in Indonesien nur bedingt gegeben. So ist es gesetzlich verankert, dass sich jeder Bürger zu einer von fünf anerkannten Weltreligionen bekennen muss. Auch wenn viele Indonesier eine der traditionellen Religionen ausleben, gehören sie offiziell dem Islam, Christentum, Buddhismus, Konfuzianismus oder Hinduismus an.
 
Hinduistisches Fest auf Bali Buddhistischer Tempel Borobudur auf Java
 
Die Amtssprache in Indonesien ist Bahasa Indonesia. Seit der Tourismus in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen hat, spricht jedoch vor allem in den touristischen Gebieten fast jeder englisch. Mancherorts werden sogar andere europäische Sprachen gesprochen.

Essen in Indonesien

Die Grundlage fast aller indonesischen Gerichte ist Reis. Die Küche hier ist sehr von Indien und China beeinflusst. In manchen Gebieten findet man auch Überbleibsel der niederländischen Kolonialzeit in Form von Kuchen und Torten.

Auch in der Küche gibt es neben der Grundlage Reis und der Verwendung zahlreicher Gewürze regionale Unterschiede. Speziell in den Küstenregionen sind Fisch und Meeresfrüchte ein wichtiger Bestandteil des Essens. Schweinefleisch wird aufgrund der großen muslimischen Bevölkerung eher in den östlichen Inselgruppen gegessen, wo das Christentum und andere Religionen stärker verbreitet sind. Groß ist in Indonesien insbesondere die vegetarische Küche. Wer südostasiatisches, indisches oder chinesisches Essen mag, wird mit Sicherheit fündig werden.
 
Indonesisches Frühstück Klassisches indonesisches Reisgericht Nasi Padang

Wetter, Klima und Wassertemperatur

Trotz der gewaltigen Größe Indonesiens lässt sich allgemein sagen, dass die Trockenzeit etwa von Mai bis September reicht. Die Ausprägungen sind jedoch sehr unterschiedlich. Der nördliche Teil Indonesiens, wo auch ein Teil Sumatras liegt, hat ganzjährig ein tropisch feuchtes Klima, während der südliche Teil vom Monsun geprägt ist. Die angenehmste Zeit ist in den meisten Regionen Indonesiens zwischen Mai und Juni, da hier die Regenzeit endet, aber die Temperaturen noch nicht ganz so heiß sind. Aufgrund der Nähe zum Äquator liegt die Durchschnittstemperatur in Indonesien ganzjährig zwischen 24 und 28 Grad.

Die Wassertemperatur liegt zwischen 25 und 28 Grad, weshalb man hier überall in Shorts und Lycra surfen kann. Ein guter Sonnenschutz ist in Indonesien unerlässlich. Hier erfahrt ihr mehr über das Klima in Indonesien.

Top 10 der Indonesien-Highlights

 
1. Auf den Mount Bromo wandern
 
Auf Java befindet sich der 2329 Meter große Stratovulkan Bromo, der zu den aktivsten Vulkanen Indonesiens gehört. Der Ausblick auf die drei Vulkane Bromo, Batok und Semeru ist gigantisch – vor allem bei Sonnenaufgang. Das einzige Problem: Damit wird hier ein riesiges Geschäft gemacht, weshalb sich jeden Morgen unzählige Touristengruppen auf die kleine Aussichtsplattform drängen, um die beste Sicht auf den Vulkan zu bekommen. Wer hier also nach ruhiger Atmosphäre sucht, sollte sich eine andere Tageszeit zur Besteigung aussuchen.
 
Mount Bromo besteigen
 
2. Die „letzten Dinosaurier“ besuchen
 
Komodo – Die Heimat des berühmten Komodowarans solltet ihr unbedingt mitnehmen, wenn ihr euch grad zum Surfen auf den Nachbarinseln Sumba oder Sumbawa befindet. Bis zu drei Meter lang und 70 Kilo schwer können die größten Echsen der Welt werden, weshalb sie im Volksmund auch als die „letzten Dinosaurier“ bezeichnet werden. Doch der Komodowaran droht auszusterben. Es gibt noch etwa 3000 bis 4000 Exemplare, weshalb der Komodowaran von der IUCN als gefährdet eingestuft wird.
 
Die letzten Dinosaurier

 
3. Gili-Insel-Hopping
 
Vor Lombok liegend, aber auch von Bali mit dem Schnellboot zu erreichen, sind die Gili-Inseln. Gili Air, Gili Meno und Gili Trawangan sind paradiesisch schön und bieten was für jeden Geschmack. Während Gili Trawangan besonders für Feierwütige attraktiv ist, geht es auf den zwei anderen kleineren Inseln ruhiger zu. Hier gibt es auch Spots zum Surfen und Tauchen.
 
Traumhafte Gili-Inseln
 
4. Javas Hauptstadt Jakarta erkunden
 
Die Hektik auf den Straßen der größten Stadt Südostasiens muss man mal erlebt haben. Auch wenn Jakarta nicht zu den schönsten Städten gehört, ist sie trotzdem beeindruckend. Allein mit Blick auf die riesigen Massen an Autos, Tuk-Tuks und Rollern, die sich hier morgens mit durchschnittlich 8,3 km/h durch die Straßen schleppen, kann einen nichts mehr auf der Indonesien-Reise erschrecken. Die entspannten Gesichter der Indonesier sind aus europäischer Sicht dabei schwer nachzuvollziehen. Wenn ihr sowieso am Flughafen in Jakarta landet, solltet ihr euch einfach mal ein eigenes Bild von der Stadt machen.
 
Jakarta
 
5. Yogyakarta
 
Klingt zwar ähnlich wie das neun Bahnstunden entfernte Jakarta, ist aber nicht im Geringsten miteinander zu vergleichen. Yogyakarta ist weniger hektisch, weniger voll, weniger laut. Während in Jakarta die Wirtschaft die größte Rolle einnimmt, ist Yogyakarta das Bildungszentrum des Archipels. Hier gibt es Universitäten und große Kulturschätze. Zwei der wichtigsten Tempelanlagen des Landes stehen unweit der Stadt. Borobudur ist ein buddhistischer Tempel und Prambanan hinduistisch. Die Nähe der zwei Tempel zueinander symbolisiert die Eintracht der Religionen, die in Indonesien herrscht.

Aber auch eine junge, studentische Kulturszene hat sich hier gebildet, die sich mit coolen Viertel, schönen Cafés und Street Art ausdrückt.
 
6. Tauchen in Raja Ampat
 
Auch in Raja Ampat ist einiges los. Allerdings unter Wasser. Das Archipel im Indopazifik gilt als eines der besten Tauchgebiete der Welt. An keinem Ort der Erde gibt es so viele Steinkorallenarten wie hier (488 wurden identifiziert), welche Lebensraum zahlreicher Fischarten und anderer Meereslebewesen bieten. Viele der Spots liegen direkt am Strand oder sind in kurzer Zeit mit dem Schnellboot zu erreichen. Und das Beste: Im Naturschutzgebiet ist kaum überlaufen. Als Natur- und Unterwasserwelt-Fans solltet ihr Raja Ampat unter keinen Umständen auslassen.
 
Tauchen in Raja Ampat
7. Weltgeschichte entdecken am Tobasee
 
Der Tobasee im Zentrum Sumatras entstand vor etwa 74 Tausend Jahren bei der Eruption des Supervulkans Toba. Die Toba-Katastrophentheorie besagt, dass die Menschheit zu diesem Zeitpunkt auf tausend bis zehntausend Individuen reduziert wurde und am Rande des Aussterbens stand. Der Ausbruch sorgte außerdem für eine starke Abkühlung des Weltklimas.

Die Überreste der Naturkatastrophe bilden eine grüne, fruchtbare Landschaft, die sich um den Tobasee formiert hat. In der Mitte des Sees liegt die Insel Samosir, die regelmäßig mit Booten angefahren wird. Trotz des wachsenden Interesses von Touristen, hat sich dieser Ort seine Schönheit und Ursprünglichkeit bewahrt.
 
Weltgeschichte am Toba-See

 
8. In die indonesische Surfkultur eintauchen am Kuta-Beach
 
Die Geburtsstätte der indonesischen Surfkultur befindet sich am Kuta-Beach in Bali. Hierher brachte Robert Koke das Surfbrett, dass einen Stein zum Rollen brachte. Seither ist der Kuta-Beach ein Wallfahrtsort für Surfer aus aller Welt. Die Wellen laufen hier so beständig rein wie an wenigen Orten auf der Welt. Von unserem Surfhaus in Canggu ist Kuta nur einen Katzensprung entfernt.
 
9. Tanjung Puting National Park in Borneo
 
Borneo ist zwar nicht unbedingt zum Surfen geeignet, weil der Swell von den großen Inseln im Süden abgefangen wird. Ein Besuch der drittgrößten Insel der Welt lohnt sich dennoch, da sie ein absolut sehenswertes Stück Natur beheimatet. Der Tanjung Puting National Park hat eine Fläche von 4,150 Quadratkilometer und ist bekannt für seine große Orang-Utan-Population. 6000 Exemplare der bedrohten Menschenaffenart werden hier geschützt. Mit etwas Glück bekommt ihr auf einer Mangroven-Bootstour außer den Orang-Utans auch die bedrohten Nasenaffen, Krokodile, Warane und unzählige Vögel zu Gesicht. Eine dreitägige Bootstour mit Flughafen-Transfer, Übernachtungen und Essen bekommt man für etwa 300 Euro.
 
Orang-Utan im Tanjung Puting National Park in Borneo
 
10. Den Kelimutu besteigen
 
Das „Kap der Blumen“ Flores ist ein kleines paradiesisches Fleckchen Erde in der indonesischen Provinz Ost-Nusa Tengara. Hier befindet sich der Berg Kelimutu, der für alle Besucher ein ganz besonderes Naturwunder bereithält. Auf der Spitze des 1639 Meter hohen Vulkans liegen drei Seen direkt nebeneinander, deren Wasserfarbe sich aufgrund aufgelöster Mineralien über mehrere Jahre hinweg ändert. Die Farben gehen dabei von Schwarz über Türkis und Rotbraun zu Grün. Flores ist für alle ein Muss, denen große Landschaften wichtiger sind als Party machen und die die Ruhe der Natur der Hektik touristischer Regionen und großen Städten vorziehen.

Warum Indonesien mit Planet Surfcamps?

Die Hauptinseln Indonesiens profitieren ganzjährig von den Roaring 40s und Howling 50s, die konstant guten Swell auf die indonesische Südwestküste zaubern. Für Surfer führt dauerhaft einfach kein Weg vorbei am Wellenparadies Indonesien. Insbesondere Bali gilt als das Surfer-Mekka in Südostasien – und das zurecht. Unser balinesisches Surfcamp befindet sich in Canggu, von wo die besten Spots der Insel mit konstantem Swell leicht zu erreichen sind.
 
Surfen in den Sonnenuntergang
 
Aber auch neben dem Surfen darf Indonesien als Ziel für Reiselustige unter keinen Umständen ausgelassen werden. Allein die Größe des Inselstaates sagt schon viel darüber aus, wie endlos die Möglichkeiten auf der Reise sind. Große Vulkane in unglaublichen Landschaften, historische Tempel, die von uralten Kulturen erzählen, lange Strände gesäumt von Palmen, Sonne, warmes Wasser und nette Menschen. Die Liste kann noch ewig weitergeführt werden. Eins steht fest: Ob Surfer oder nicht – du wirst das Land lieben!