Surf ABC


Unser Planet Surfcamps – Surf ABC

Hier findet ihr unser Surf ABC, damit ihr bei eurer nächsten Surf-Session, beim Chillen am Strand oder beim Lesen eures neusten Surf-Mags nicht Bahnhof versteht und easy mitreden könnt.

A

Aerial

Ein Aerial ist einer der schwierigsten Tricks beim Surfen. Du verlässt dabei mit samt Board durch einen hohen vertikalen Sprung die Welle über deren Lippe und landest in der selbigen wieder entweder im gebrochenen oder grünen Bereich.

A-Frame

Eine A-Frame ist eine optimal geformte Welle mit Scheitelpunkt, auf welcher folglich von diesem höchsten Punkt ausgehend Take-Offs sowohl nach rechts als auch nach links möglich sind und die Welle gleichmäßig in beide Richtungen bricht.

Anfänger/Beginner            

Als Anfänger bist du noch unerfahren mit einem Surfbrett und dem Wellenreiten oder hast dich einige Male an bereits gebrochenen Wellen mehr oder weniger erfolgreich probiert.

In einem Beginner-Surfkurs geht es zuallererst darum, euch mit dem Brett und dem Meer vertraut zu machen. Oberstes Ziel wird es sein, das erste und wichtigste Manöver, den Take-Off, an kleineren, gebrochenen Wellen sicher zu erlernen. Des Weiteren gilt es, euch in Sachen Theoriegrundlagen zu Wetter, Wellen, Gezeiten und Strömungen an verschiedenen Surfspots fit zu machen, um euch das nötige Wissen, den nötigen Respekt und die Sicherheit auch für das Surfen außerhalb einer Surf-Lesson mit auf den Weg zu geben.

Angling

Unter Angling oder Angle Take-Off versteht man das schräge hinein starten und abfahren der Welle.

Aufwärmen/Warming up

Das Aufwärmen gehört unbedingt zu einer gesunden Surf-Session dazu und umfasst eine Reihe an typische Surfbewegungen angelehnte Übungen, um deinen Körper optimal auf die ungewohnten und belastenden Bewegungen vorzubereiten. Es dient dazu, dein Herz-Kreislauf-System anzuregen und deine Körpertemperatur zu steigern. Ziel ist es, die Muskeln bzw. Muskelgruppen, die du beim Surfen am meisten beanspruchst ohne volle Auslastung (maximal 50 %) zu aktivieren und deren Nährstoffversorgung und Durchblutung anzuregen.

Unsere Beginner in Top-FormAnglingAufwärmen am Strand

B

Backside/Backhand        

Beim Backside oder Backhand werden die Wellen mit dem Rücken zur Wellenwand gesurft. Ein Regular-Footer surft somit nach links, ein Goofy-Footer nach rechts.

Barrel

Eine Barrel oder Tube ist eine hohle Welle, die entsteht, wenn die Lip (Lippe) einer steilen Welle auf die Wasseroberfläche bricht, jedoch zu einer Seite eine Öffnung verbleibt, durch die der Surfer hinaus surfen kann.

Beachbreak

Als Beachbreak bezeichnet man einen Surfspot, an welchem Wellen auf einem gleichmäßigen und sanft abfallenden Strand, meist an einer Sandbank, brechen. Aufgrund äußerer Einflüsse wie Stürme oder Strömungen können Sandbänke ihre Lage und sich dadurch die Surfbedingungen an einem Strand verändern. Vor allem für Beginner bieten viele dieser Strände die besten und ungefährlichsten Voraussetzungen.

Backside SurfBeachbreak in El Cotillo

Bedingungen/Conditions

Unter Surfbedingungen werden Umwelteinflüsse verstanden, die je nach Ausprägung für optimale oder suboptimale Wellenbedingungen sorgen. Hierbei können Haupt- und individuelle Einflussfaktoren unterschieden werden. Zu den Haupteinflüssen, die im speziellen Einfluss auf die Wellenqualität nehmen, zählen die Swell-Richtung, die Swell-Periode und die Swell-Höhe, und somit die daraus resultierende Wellenhöhe, die Gezeiten, der Wind und der Spotuntergrund. Individuell können noch Faktoren, z.B. wie crowded (überfüllt) der Spot ist oder – speziell für Anfänger – wie groß der Stehbereich im Wasser ist, zu den Hauptfaktoren hinzukommen und die Bedingungen beeinflussen.

Blank

Der Blank ist der Surfboardrohling, also der Kern des Brettes bevor er vom Shaper weiter verarbeitet und anschließend laminiert wird.

Bodyboard

Das Bodyboard ist ein kleines, dem Surfboard ähnliches Brett, welches zum liegenden oder knienden Absurfen von Wellen verwendet wird. Der Surfer trägt dazu, um ausreichend Geschwindigkeit zu erreichen, kurze Hartgummi-Flossen. Das Board ist mittels einer Leash am Handgelenk oder Oberarm des Surfers befestigt.

Bottom Turn                                  

Der Bottom Turn ist eines der wichtigsten Manöver, denn an diesen schließen sich die meisten der anderen Manöver an. Hierbei dreht der Surfer nach dem Herabfahren der Welle sein Brett wieder in Richtung Wellenwand, um die Welle weiter absurfen zu können. Es wird zwischen Forehand Bottom Turn, d.h. der Turn im Tal der Welle, bei welchem das Gesicht und der Oberkörper zur Wellenwand zeigen, und Backhand Bottom Turn, dem Turn im Tal der Welle, bei welchem das Gesicht und der Oberkörper von der Wellenwand wegzeigen, unterschieden.

Brandung/Breakers

Als Brandung werden sogenannte Dünungswellen bezeichnet, welche brechen, wenn sie die flachen Küstenbereiche erreichen und auf Sandbänke (Beachbreak), Riff (Reefbreak) oder direkt auf die vorderste Küstenlinie treffen (Shorebreak). Je größer der Swell bzw. die Dünung, desto größer die Brandung.

Brett/Board                                

Ein Surfbrett ist ein längliches, aus schwimmfähigem Material bestehendes Brett, welches für das Wellenreiten verwendet wird. Es ist sehr leicht, aber dennoch stabil genug, um den Surfer beim Abfahren der Welle zu tragen.

C

Channel

Als Channel wird die Strömung bezeichnet, die entsteht, wenn das Wasser der gebrochenen Wellen wieder zurück aufs Meer fließt. In diesem Bereich ist das Wasser tiefer, wodurch hier auch weniger Wellen brechen und der Surfer leichter ins Line Up paddeln kann.

Chicken-Dive                               

Der Chicken-Dive stellt eine Notlösung zur Überwindung von gebrochenen Wellen dar. Hierbei wirft der Surfer sein Surfboard hinter sich und taucht ohne dieses durch die Welle hindurch. Bevor der Surfer sein Board loslässt muss er unbedingt sicherstellen, dass niemand in nächster Nähe durch sein Brett verletzt werden kann.

Choppy

Als Choppy wird durch starke Winde oder Strömungen verursachtes, unruhiges und aufgewühltes Wasser bzw. zerstreut und ungleichmäßig einlaufende Wellen bezeichnet.

Close-out

Unter Close-out versteht man das gleichzeitige Brechen der Welle auf ihrer gesamten Länge, wodurch sie nicht gesurft werden kann.

Cutback

Der Cutback ist ein Manöver, das sich an den Bottom Turn anschließt. Hierbei fährt der Surfer die Wellenwand wie ein “S“ von oben nach unten ab. Dazu fährt er zunächst die Wellenwand schräg hinauf macht einen Turn, surft die Welle schräg ab und setzt wieder einen Turn. Nun ist die Blickrichtung wieder wie in der Ausgangsposition. Bei einem Roundhouse Cutback werden die Turns so radikal ausgeführt, dass sich die Fahrtrichtung jeweils um 180° ändert.

 

D

Delaminierung

Unter Delaminierung ist das Ablösen der äußeren Schicht des Surfboards zu verstehen. Dies geschieht aufgrund von Beschädigungen, wenn zwischen die äußere Beschichtung und dem Surfboard-Kern Wasser eindringt oder das Surfboard enormer Hitze, wie z.B. in einem aufgeheizten Auto, ausgesetzt wird. Eine Delaminierung sollte schnellst möglich repariert werden, da sie sich sonst ausbreiten kann und das Surfboard dadurch an Stabilität verliert.

Ding

Ding ist die englische Bezeichnung für eine Beschädigung des Surfboards.

Drop

Als Drop wird das Hineinfahren in eine Welle direkt nach dem Take-Off bezeichnet.

Drop-In

Bei einem Drop-In ignoriert der Surfer die Priorität eines anderen Surfers und paddelt in dessen Welle, obwohl diese bereits von dem anderen Surfer (an)gesurft wird.

Duck-Dive                                                

Der Duckdive stellt eine Technik dar, mit welcher der Surfer die Brandungszone oder einzelne gebrochene Wellen durchqueren kann. Hierzu taucht der Surfer die Boardspitze unter und drückt anschließend mit dem Fuß oder Knie den Rest des Boards unter Wasser. Schließlich zieht sich der Surfer selbst am Board unter Wasser und taucht hinter der Welle wieder auf. Diese Technik ist die effektivste Methode, um Weißwasserwellen zu überwinden.

E

Ebbe/ Low tide

Bei Ebbe hat das Wasser seinen niedrigsten Stand erreicht. Zu diesem Zeitpunkt brechen die Wellen weiter draußen als sonst und es können Felsen und Steine zum Vorschein treten. Zu dieser Gezeit gilt also höchste Vorsicht.

Geht ihr bei Ebbe alleine surfen, solltet ihr euch in den lokalen Surfshops oder bei Locals über den Untergrund und mögliche Gefahren (Strömungen) informieren. Hier in unseren Surfschulen gehen die Surflehrer mit euch immer zu den besten Bedingungen ins Wasser, damit ihr maximale Sicherheit und viel Spaß habt.

Epoxy

Epoxy bzw. Epoxyd Harz ist ein Material das zur Herstellung von Surfbrettern verwendet wird. Es hat die vorteilhaften Eigenschaften, leichter und gleichzeitig weniger anfällig für Schläge zu sein. Nachteilig ist die schwierige und langwierige Verarbeitung, der hohe Preis und, dass es giftiger als andere Materialien ist.

 

F

Finne/Fin                                                    

Die Finne ist ein Bestandteil des Surfboards. Sie ist am Tail auf der Boardunterseite angebracht und dient der Richtungskontrolle und Drehmanövern. Es gibt verschiedene Formen von Fins, wobei die typischste einer Delphinflosse ähnelt.

Floater                                                     

Der Floater zählt zu den ersten Tricks, die ein Surfer lernt. Hierzu steuert der Surfer die Lip der Welle an und surft dann auf dieser entlang (ähnlich dem Grinden beim Skateboarden), bis er schließlich die Welle gerade Richtung Strand absurft oder erneut in die grüne Welle startet. Der Floater wird als Endmanöver oder zum Umgehen von gebrochenen Wellenabschnitten ausgeführt.

Flut/High Tide

Bei Flut hat das Wasser seinen Höchststand erreicht. Zu diesem Zeitpunkt brechen die Wellen näher am Strand als bei Ebbe und durch die größeren Wassermassen laufen die Wellen länger und können auch länger gesurft werden.

Frontside/Fronthand/Forehand

Beim Frontside oder Fronthand werden die Wellen mit dem Gesicht zur Wellenwand gesurft. Ein Regular-Footer surft somit nach rechts, ein Goofy-Footer nach links.

Fuß/Foot

Das Fußmaß (engl. foot (ft)) ist eine Maßeinheit, die in der Surferwelt häufig verwendet wird. Beispielsweise werden die Swellhöhe, die Wellenhöhe oder die Surfboardmaße in Fuß angegeben. Ein Fuß beträgt 30,48 cm.

 

G

Gezeiten/Tides

Die Gezeiten oder im englischen Tides sind durch die Anziehungskraft von Sonne und Mond auf die Erde hervorgerufene zyklische Wasserbewegungen der Meere. Im Sprachgebrauch spricht man beim tiefsten Stand des Meeres von Ebbe und beim höchsten Stand von Flut. Die Gezeiten haben Einfluss auf die Surfbedingungen (siehe Ebbe und Flut). Der Tidenhub gibt den Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut an. Obwohl der Hub, der durch die Anziehungskraft des Mondes entsteht, nur etwa 30 cm beträgt, betragen die durch Strömungen verursachten Höhenunterschiede an der Küste mehrere Meter.

Glassy

Unter Glassy ist eine windstille Surfbedingung zu verstehen, bei der die Wasseroberfläche absolut ruhig ist wie Glas. Das bedeutet jedoch nicht, dass die See in jedem Falle wellenfrei ist, da sich der Begriff nur auf die Wasseroberfläche und nicht auf das gesamte Meer bezieht. Glassy Surfbedingungen sind der Traum eines jeden Surfers, da hier das Board in der Welle viel geschmeidiger reagiert. (Gegenteil: Choppy)

Goofy

Goofy bezeichnet eine Standposition auf dem Surfbrett. Steht der Surfer mit dem rechten Fuß in Surfrichtung vorne, so bezeichnet man ihn als Goofy-Surfer.

Green Room

Als Green Room wird der Hohlraum der Barrel bzw. Tube bezeichnet. Da der Surfer von der Welle komplett umschlossen ist, erscheint diese für ihn wie ein “grüner Raum“.

Grüne Welle/green wave       

Die grüne Welle ist als ungebrochene Welle zu verstehen. Diese abzusurfen ist das Ziel eines jeden Anfängers.

H

Hang Loose

Hang Loose bedeutet so viel wie “bleib locker“ und ist eine Handbewegung, die der Begrüßung unter Surfern dient. Hierbei wird der Daumen und der kleine Finger ausgestreckt, während alle anderen Finger abgewinkelt bleiben.

I

Impact Zone

Die Impact Zone beschreibt den Bereich, in dem die Lip der Welle auf die Wasseroberfläche stürzt.

Inch

Die Maßeinheit Inch wird neben dem Fuß ebenso als Maßangabe für Surfboards verwendet. Ein Inch (in) entspricht 2,54 cm und 12 Inch entsprechen einem Fuß.

K

Kick out

Der Kick out ist ein Manöver, um einem Close-out oder einem anderen Surfer auszuweichen. Hierbei “kickt“ sich der Surfer samt Board nach hinten über die Welle hinaus.

 

L

Laminieren/Glassing

Beim Laminieren oder im Englischen “glasen“ werden auf den Surfboardkern Glasfasermatten und Harz aufgebracht, wodurch das Surfboard seine Stabilität erhält.

Leash                                                                      

Die Leash ist eine aus Urethan bestehende Fangleine, die den Surfer – angebracht am Fuß – mit seinem Board verbindet, damit dieses bei einem Sturz nicht weggeschwemmt wird.

Lefthander/Linke

Unter Lefthander ist eine – mit Blickrichtung zum Strand – von rechts nach links brechende Welle zu verstehen, die nach links abgesurft wird. Man nennt solche Wellen auch einfach nur Linke.

Line Up

Das Line Up ist der Bereich, in dem Surfer auf grüne Wellen warten. Dieser befindet sich meist je nach Wellenhöhe hinter der Brandungszone und kann je nach Gezeiten und Strömungen variieren. Surfer im Line Up sollten sich einen Referenzpunkt am Strand suchen, an welchem sie sich orientieren und ihre Position halten können.

Lip/Lippe

Die Lip oder Lippe ist der obere Teil der Welle, der hervortritt, wenn die Welle beginnt zu brechen. Bei steilen Wellen kann diese zu einer Barrel brechen. Es gibt einige Manöver, die gegen die Lip ausgeführt werden und eher schwieriger zu fahren sind, da die Welle hier nicht besonders stabil ist.

Lizenz/Licenses

Um als Surflehrer unterrichten zu dürfen, bedarf es Lizenzen. Viele verschiedene Verbände und Föderationen vergeben diese Lizenzen. Zudem werden auch Surfcamps mit Lizenzen – vergleichbar mit einem Art Gütesiegel – ausgezeichnet. Offizielle und anerkannte Lizenzen sind z.B. FES, DWV, ISA, BSA oder FCS.

Locals

Als Locals werden die einheimischen Surfer bezeichnet. Diese können ihren Surfspot schon mal sehr aggressiv verteidigen. Als Surftourist sollte man ihnen mit Respekt begegnen.

Longboard                                    

Das Longboard ist ein sehr langes Board (9´ bis 10´ ft). Durch seine Dicke verfügt es über ein größeres Volumen als andere Surfboards und kommt daher leichter ins Gleiten. Jedoch ist die Handhabung in der Welle schwieriger, wodurch es für Anfänger eher ungeeignet ist.

Lycra

Das Lycra ist ein enganliegendes, elastisches Shirt (lang- oder kurzärmlig), das den Surfer vor Sonne und Reibung schützt oder mehr Wärme unter dem Wetsuit bringt. In Surfschulen werden Lycras zur Zuordnung der Schüler zur entsprechenden Surfschule verwendet.

 

M

Mushy

Mushy ist ein Ausdruck für eine schwache, kraftlose Welle.

 

N

Neoprenanzug/Wetsuit

Ein Neoprenanzug oder Wetsuit ist ein aus Neopren bestehender Anzug, der den Surfer durch eine dünne Wasserschicht zwischen Körper und Anzug warm hält. Wetsuits gibt es, je nach Wassertemperatur, in verschiedenen Längen und auch Dicken. Beispielsweise sind für wärmere Gewässer Short/Short (kurz S/S) Wetsuits mit kurzen Ärmeln und Beinen sowie einer Dicke von 3/2 mm, d.h. einer Dicke von 3 mm am Oberkörper und 2 mm an den Armen und Beinen, von Vorteil. Die Passform sollte besonders enganliegend sein ohne Lufträume oder Falten zu bilden, damit eine optimale Wärmeisolation gegeben ist.

Nonverbale Anweisungen

Nonverbale Anweisungen werden von dem Surflehrer an die Schüler gegeben. Diese sind spezielle Handbewegungen, auf die durch Pfiffe aufmerksam gemacht wird. Beispielsweise kann so dem Kursteilnehmer übermittelt werden, dass er zu weit von der Strömung abgetrieben wurde oder er sich wieder in hüfthohes Wasser begeben soll.

Northshore Fuerteventura

An der Northshore Fuerteventuras befinden sich die meisten Surfspots der gesamten Insel. Hier findet man von Reefbreaks über Pointpreaks bis hin zu Beachbreaks eine ideale Auswahl für jedes Surflevel, wobei die meisten Breaks Reefbreaks sind. Von Corralejo aus führt eine Schotterpiste zu den meisten Spots. Aufgrund der guten Ausrichtung wird die Nothshore über das ganze Jahr hinweg mit erstklassigem Swell versorgt.

Nose                                                           

Die Nose ist der vordere Teil (die Spitze) des Surfboards. Sie verläuft rund, spitz oder als eine Mischung der beiden zuvor genannten Formen.

 

O

Offshore

Offshore gibt die ablandige Windrichtung an, aus der der Wind bläst. Diese Windrichtung ist unter Surfern die beliebteste, da sich unter dieser Bedingung die Wellen steiler aufbauen, langsamer und eventuell sogar in Tubes brechen.

Off The Lip

Off The Lip ist ein radikales Manöver, bei dem der Surfer einen Turn gegen die Lip der Welle fährt.

Onshore

Onshore gibt die auflandige Windrichtung an, wodurch die Wellen flach gedrückt werden und schneller brechen.

Outside

Outside bezeichnet den Bereich weiter draußen hinter dem Line Up. Surfer befinden sich in diesem Bereich, um die Wellensets zu beobachten oder um bei einem sehr starken Swell die größten Setwellen surfen zu können, da diese meist dort brechen. Unter Outside werden zudem sehr weit draußen brechende Wellen bezeichnet, die sich beispielsweise über einem Outside-Riff aufbauen.

Overhead

Overhead gibt Auskunft über die Wellenhöhe, die in diesem Fall – wie die Bezeichnung es schon verrät – über den Kopf des stehenden Surfers hinausreicht. Beispielsweise kann die Höhe 2 ft overhead, 3ft overhead, double overhead usw. betragen.

 

P

Pad                                           

Das Footpad, Deck-Pad, Traction Pad, Tailpad oder einfach nur Pad ist eine dünne, strukturierte, selbstklebende Schaumstoffmatte, die als Alternative zum Surfwachs dem Surfer den nötigen Halt auf seinem Surfbrett gibt.

Paddeln                        

Durch Paddeln gelangt der Surfer ins Line Up. Außerdem muss zum hinein starten in die Welle gepaddelt werden, damit diese den Surfer mitnimmt. Dabei muss das Board mit mindestens der Geschwindigkeit gleiten, wie sich die Welle fortbewegt. Der Körper sollte beim Paddeln ruhig und angespannt auf dem Brett liegen, der Kopf wird angehoben und die Arme ziehen kraftvoll durch das Wasser.

Peak

Der Peak ist dort, wo die Welle am höchsten ist und als erstes beginnt zu brechen; sozusagen der Scheitelpunkt der Welle. Hier ist der optimalste Punkt, um in die Welle zu starten. Der Surfer mit der nächsten Position zum Peak hat Vorrang, die Welle zu surfen. Um sich passend im Line Up zu positionieren, ist eine gewisse Erfahrung im Wellenlesen erforderlich.

Plug

Als Plug wird die Vorrichtung am Tail des Surfboards bezeichnet, an der die Leash befestigt wird, sowie die Halterung, in die die Finnen montiert werden.

 

Q

Quiver

Quiver bezeichnet die Surfboardauswahl, die ein Surfer besitzt, um je nach Bedingung ein optimales Board zur Verfügung zu haben.

 

R

Rail                                                      

Als Rails werden die Seiten bzw. „Kanten“ eines Surfbrettes bezeichnet.

Reefbreak

Bei einem Reefbreak besteht der Untergrund des Spots aus Steinen, Felsen oder Korallen. Der Vorteil eines Reefbreaks sind die stabilen Untergrundbedingungen und die dadurch konstant gleich brechenden Wellen.

Re-Entry

Der Re-Entry zählt zu den radikaleren Manövern. Der Surfer setzt hierbei einen kraftvollen Turn von 180° gegen den brechenden Teil der Welle.

Regular

Regular bezeichnet eine Standposition auf dem Surfbrett. Steht der Surfer mit dem linken Fuß in Surfrichtung vorne, so bezeichnet man ihn als Regular-Surfer.

Righthander/Rechte

Unter Righthander ist eine (mit Blickrichtung zum Strand) von links nach rechts brechende Welle zu verstehen, die nach rechts abgesurft wird. Man nennt solche Wellen auch einfach nur Rechte.

Rocker                                                    

Der Rocker bzw. die Rocker Scoop Line bezeichnet die von der Seite betrachtete Aufbiegung der Nose bzw. des Tail. Je nach der Stärke der Aufbiegung erhält das Surfboard unterschiedliche Fahreigenschaften.

 

S

Set

Ein Set besteht aus mehreren Wellen, die sich in regelmäßigen Abständen aufbauen und brechen. Es beginnt zunächst mit kleineren Wellen, gefolgt von größeren und anschließend wieder kleiner werdenden Wellen. In einer Setpause laufen kaum oder keine Wellen herein.

Shaper

Ein Shaper ist die Person, die den Surfboardkern plant und formt, bevor das Board laminiert wird (engl. Glassing).

Shortboard                                                

Das Shortboard ist das Board der Profi`s bzw. das Contest-Board. Es ist relativ kurz (zwischen 5´6 und 7´ ft), leicht, verfügt über ein kleines Volumen und eine spitze Nose. Durch die Form des Boards weist es die beste Manövrierbarkeit für schnelle, radikale Manöver auf. Es besitzt jedoch nur einen sehr geringen Auftrieb, wodurch Wellen schwieriger anzupaddeln sind.

Sideshore

Sideshore gibt eine zur Küste seitlich verlaufende Windrichtung an.

Softboard                                                            

Das Softboard ist DAS Anfängerboard, da es über eine weiche Schaumstoffpolsterung auf dem Deck und weiche Gummifinnen verfügt, wodurch der Anfänger sich und andere nicht verletzten kann. Die Shape eines Softboards ist ähnlich wie bei einem Malibu oder Minimalibu.

Spot

Ein Surfspot ist eine Stelle an einem Strand oder Riff, an dem regelmäßig gute Bedingungen vorherrschen, um zu surfen. Wir unterscheiden zwischen Beachbreaks und Reefbreaks.

Stringer                                                          

Der Stringer ist ein Streifen aus Holz, der sich durch die Mitte des Surfbrettes zieht und je nach Dicke unterschiedlich stark zur Resistenz des Boards beiträgt.

Strömung/Current

Als Strömung wird zunächst allgemein der Transport von Wassermengen bezeichnet, der sowohl in horizontale als auch in vertikale Richtungen verlaufen kann. Dabei werden die Strömungen hauptsächlich von Wind und Gezeiten beeinflusst. Es gibt regionale und dabei in Perioden wechselnde Strömungen, aber auch ständig andauernde globale Meeresströmungen wie beispielsweise den Golfstrom.

Strömungen werden durch Temperaturunterschiede und unterschiedliche Salzgehalte zusammen mit der Einwirkung der Sonneneinstrahlung erzeugt. Doch auch der Wind nimmt einen entscheidenden Einfluss. Generell gibt es verschiedene Faktoren, durch die unterschiedliche Strömungen entstehen: Dauer, Ursache, Wassertemperatur und Stelle im Meer.

Surfer sind hauptsächlich von Strömungen betroffen, die durch gebrochene Wellen entstehen. Die zum Strand laufenden Wellen bringen viel Wasser mit sich Richtung Land, welches nach dem Brechen der Wellen wieder zurück auf das Meer fließt und wodurch schließlich eine Strömung entsteht. Neben dieser Strömung ist zudem auf die Küstenlängsströmung zu achten, welche parallel zur Küste verläuft und den Surfer im Line Up nach links oder rechts zieht.

Strömungen können gefährlich werden, doch unsere Surflehrer sind natürlich geschult, diese Gefahr zu erkennen. Sie geben euch, bevor ihr mit den Brettern ins Wasser geht, klare Anweisungen, wo ihr surfen sollt und wo es zu gefährlich ist. Achtet daher immer auf die Pfiffe und Zeichen eures Surflehrers.

Surflehrer/Surf Instructor

Ein Surflehrer ist durch eine Lizenz befähigt, anderen das Surfen beizubringen. Es gibt die verschiedensten Lizenzen, wobei die ISA (International Surfing Association) die bekannteste ist, da man mit ihr international unterrichten kann. Auf den Kanaren beispielsweise braucht man zum Unterrichten die Federación Canaria de Surf (FCS). Hier reicht die ISA nicht aus.

Swell

Swell ist die englische und gängige Bezeichnung für Dünung. Dies sind Wellen, die z.B. nicht durch Wind entstehen, sondern durch den auslaufenden Seegang. Verursacht durch einen Sturm auf hoher See, kann ein Swell oft aus weitentfernten Regionen kommen und trifft dann in einer anderen Breite auf das flachere Wasser der Küste, wodurch die surfbaren Wellen entstehen.

Die Swellhöhe gibt schon mal einen guten Anhaltspunkt für die Wellenhöhe. Jedoch hat auch die Swell Period und die Swell Direction Einfluss auf die Bedingungen. Die Swell Period wird in Sekunden angegeben und gibt die Zeit an, die es braucht, bis aufeinanderfolgende Wellen den gleichen Punkt passiert haben. Je länger die Period ist, desto geordneter verlaufen die Wellen und umso größer werden diese. Als Richtwert: Für geordnete Wellen sollte die Periode mindestens 9 Sekunden betragen. Verdoppelt sich die Periode bei gleicher Swellhöhe, so werden die surfbaren Wellen um etwa 50 % höher. Bezüglich der Swell Direction ist es am besten, wenn der Swell frontal auf den Spot zuläuft.

 

T

Tail                                  

Das Tail ist der hintere Teil des Surfbretts.

Take Off                           

Der Take-Off ist die Basis beim Surfen und bezeichnet den Vorgang, auf einem Surfbrett von der liegenden in die stehende Position zu kommen. Voraussetzung, um einen erfolgreichen Take-Off bei grünen („ungebrochenen“) Wellen zu vollziehen, ist es, den Bewegungsablauf am Strand und in den ungebrochenen Wellen geübt zu haben.

Top Turn

Der Top Turn wird – anders als beim Bottom Turn, der im Tal der Welle ausgeführt wird – gegen den oberen Teil der Welle gesurft. Er wird in Forehand und Backhand Top Turn unterschieden. Der Surfer fährt die Wellenwand hinauf und dreht dann sein Board wieder Richtung Tal der Welle.

Tow-in

Unter Tow-in wird das Hineinziehen des Surfers in die Welle durch einen Dritten (z.B. mit Hilfe eines Jet-Skis) verstanden, da die Welle zu groß oder zu schnell ist, um vom Surfer selbst angepaddelt zu werden.

Turtle-Roll/Eskimorolle                

Die Turtle-Roll ist eine weitere Technik, um die Brandungszone oder gebrochene Wellen zu durchqueren. Hierbei dreht der Surfer das Board über sich (die Finnen zeigen nach oben) und zieht die Nose unter Wasser, sodass die Welle über ihn und sein Brett hinweg laufen kann. Diese Technik wird meist mit Longboards angewandt, da durch ihr Volumen und Auftrieb ein Duckdive kaum möglich ist.

 

W

Wachs/Wax                                    

Das Wachs dient dazu, dass der Surfer mehr Grip auf dem Brett hat und das Abrutschen verhindert wird. Es wird auf die Oberseite des Surfboards aufgetragen. Aufgrund von unterschiedlichen Wassertemperaturen gibt es auch verschiedene Wachssorten.

Weißwasserwellen/White wash/Soup      

Weißwasserwellen sind bereits gebrochene Wellen, die durch weiße Schaumkronen erkennbar sind.

Wipe Out

Bei einem Wipe Out stürzt der Surfer von seinem Surfboard. Auf einem Wipe out folgt häufig ein Waschgang im Weißwasser.