Nachhaltig Surfen


Nachhaltig Surfen – Wir zeigen wies geht

Eins mit der Natur, auf blauen Wellen reiten und die absolute Freiheit bis in die Fingerspitzen spüren. Als Surfer sind wir mit dem Meer verbunden. Die Erde zu schützen ist das, was jeder von uns versuchen muss. Auch wenn Sufer dafür bekannt sind zu reisen, können wir einiges tun, um unseren eigenen ökologischen Fußabdruck gering zu halten. Aufgrund dessen haben wir unsere Surfcamps so ökologisch wie möglich gestaltet, damit wir alle nachhaltig surfen können. 

1. Die besten Reisemöglichkeiten um nachhaltig zu surfen

Wer ans Surfen denkt hat direkt ein Bild vor Augen. Türkisfarbene Wellen in paradiesischer Umgebung. Dass nicht jeder an so einem Ort lebt, ist wohl klar. Um an die Surfspots zu gelangen, müssen wir fliegen oder lange mit dem Bus/Van fahren. Doch gibt es Möglichkeiten die Anreise so umweltfreundlich wie nur möglich zu gestalten. Für unsere Camps in Frankreich und Spanien bieten wir beispielsweise den Atlantik-Surfbus an. Dieser fährt von Deutschland und der Schweiz direkt in unsere Camps. Zwar dauert die Fahrt länger als mit dem Flugzeug, doch gibt es einige Vorteile.Van_unsplash

Auf der einen Seite könnt ihr bereits andere Leute kennen lernen und erste Kontakte knüpfen. Das ist vor allem super, wenn ihr alleine reist. Auf der anderen Seite könnt ihr Geld sparen, da unser Surfbus oftmals günstiger ist, als ein Flug von Deutschland aus. Außerdem fährt der Bus aus super vielen Städten ab. Das heißt ihr müsst nicht noch extra lange zum nächsten Flughafen fahren und könnt wohlmöglich auch in eurer Stadt einsteigen. Ebenso wichtig der CO2-Ausstoß. Natürlich ist dieser viel geringer, als wenn ihr den nächsten Flieger nehmt.

Wusstet ihr, dass ein Hin- und Rückflug von einer Dauer von ca. fünf Stunden genauso viel CO2 verursacht wie ein Auto, dass 365 Tage lang genutzt wird? Deshalb ist ein Platz in unserem Surfbus die bessere Wahl, wenn ihr nachhaltig Surfen gehen wollt.

2. Wenn es doch mal der Flieger sein muss

Surfer sind dafür bekannt zu reisen und Wellen rund um den Globus zu reiten. Dass das nicht nachhaltig ist, muss man niemandem erzählen. Auch um in unsere Camps in Bali, Marokko, Portugal oder auf die Kanarischen Inseln zu gelangen, kommen wir nicht daran vorbei ins Flugzeug zu steigen. Ein Ausschlusskriterium muss das jedoch nicht sein. Indem ihr euren Flug kompensiert und einen gewissen Betrag an gemeinnützige Organisationen spendet, könnt ihr euren Co2-Fußabdruck wenigstens etwas verringern.
Bei atmosfair.de wird der CO2 Ausstoß des Fluges ausgerechnet und den berechneten Betrag könnt ihr direkt an Projekte vor Ort spenden. Dass dadurch der Flug nicht komplett gerechtfertigt ist, ist uns bewusst. Doch ist es besser wenigstens etwas zu tun, als blind durch die Welt zu fliegen.

3. Nachhaltiges Surfequipment

Nicht nur die Anreise ist nicht das klimafreundlichste am Surfen. Neoprenanzüge, Surfbretter und unsere Zelte in den Sommercamps sind großteils nicht ökologisch abbaubar. Aber wenigstens zu fairen Bedingungen hergestellt. Wir waren vor Ort in den Fabriken und haben den Herstellungsprozess mitverfolgt. Folglich können wir mit bestem Gewissen versichern, dass in der Herstellungskette keine Ausbeutung stattfindet und die Produkte fair hergestellt werden. Zudem handelt es sich nicht um Einwegprodukte. Wetsuits, Surfbretter und auch unsere Zelte halten mehrere Jahre bis sie ausgewechselt werden müssen. Vor allem bei guter Pflege kann die Abnutzung reduziert werden.

Falls ihr jedoch in Zukunft neues Equipment kaufen möchtet, haben wir hier ein paar nachhaltige Möglichkeiten für euch.

Nachhaltige Surfboards sind leider noch nicht so häufig zu finden. Doch gibt es einige Marken, die beim Ecoboard Project mit machen. Hierbei versuchen bekannte Marken wie beispielsweise NSP einige ihrer Bretter aus nachhaltigen Materialien herzustellen. Beispielsweise aus Kork, Holz, Bambus oder Paulow-Holz.

Nachhaltige Wetsuits findet ihr zum Beispiel bei Patagonia. Der Outdoorhersteller ist was Nachhaltigkeit anbelangt ein richtiger Vorreiter. Sie stellen bereits Neoprenanzüge aus nachhaltigen Materialien her. Quasi ein Neoprenanzug ohne Neopren. Der aus Naturkautschuk hergestellte Wetsuit soll zudem leichter und mehr Spielraum für Bewegung haben, als herkömmliche Wetsuits. Damit wird nachhaltig Surfen um einiges leichter.

Am nachhaltigsten surfst du jedoch mit gebrauchtem Equipment. Was bereits produziert wurde, benötigt keine weiteren Ressourcen. Vor allem als Beginner ist es am einfachsten sich Wetsuit und Board gebraucht zu kaufen. Du musst nicht ganz so gut auf dein Equipment, während du das Surfen übst, acht geben und Geld sparst du damit allemal.

4. Plastik hat nichts im Meer zu suchen

Klares Wasser und saubere Strände sind nicht nur Surfern besonders wichtig. Um Umwelt und Meeresbewohner zu schützen, sollten alle darauf achten so wenig Plastik wie möglich zu verwenden.
Eine besondere Herausforderung hierbei ist sauberes Trinkwasser im Ausland. Nicht überall haben wir das Privileg sauberes Wasser direkt aus der Leitung zu bekommen. Deshalb ist der Verbrauch von Plastikflaschen oft ziemlich hoch.

Aus diesem Grund gibt es ab dem Sommer 2020 wiederverwendbare Trinkflaschen in unseren Camps zu kaufen. Bei einer Campgröße von bis zu 120 Personen kann man sich vorstellen wie viel Einwegplastik produziert wird. Und das Einfachste ist es diesen Müll, der letztendlich im Meer landet, erst gar nicht zu produzieren. Helft mit und bringt bei eurem nächsten Surfurlaub eure Wasserflasche mit oder kauft eine Planetsurfcamp-Bottle bei uns im Camp. Saubere Abfüllstationen stehen euch vor Ort zur Verfügung.

Zudem helfen regelmäßige Beach-Cleanups für wenigstens einen sauberen Strand. Vor oder nach eurer Surf-Session einfach den Strand abgehen und alles an Plastik, was ihr finden könnt aufheben und entsorgen. Eine so einfache und schnelle Methode ein kleines bisschen was für die Umwelt zu tun.

Nachhaltig Surfen kannst auch du!

Im Allgemeinen geht es uns nicht darum perfekt nachhaltig zu surfen. Doch sind wir der Meinung, dass jeder etwas dazu beitragen kann, um unsere Natur zu schützen. Das geht auch, obwohl dein größtes Hobby das Wellenreiten ist. Zusammen können wir unsere Surfcamps nachhaltig gestalten und unsere Erde, die wir alle sehr schätzen, schützen. Nachhaltig Surfen geht also um ein Stück weit doch, deshalb:

“Be a part of it, and be a part of planetsurfcamps!”