Surfcamps Frankreich


SURFCAMPS FRANKREICH AB 149 € – DREI CAMPS FÜR DEN ULTIMATIVEN SPAß! WELLENREITEN AM ATLANTIK

SURFCAMP VIEUX BOUCAU ab 239€ – Surf until sunset – party until sunrise!

  • 7 Tage Unterkunft + Surfkurs
  • 24 Stunden Surfkurs + Surftheorie für Surfer aller Levels
  • Unterkunft zu zweit in 4-Personen Zelten
  • Gepflegter Campingplatz, 100m zum Strand, 100m zum Skatepark, 400m zum Ortskern
  • Gratis Sport- und Surfmaterial
  • Legendäre Partys
  • San Sebastian Ausflug
Mehr zu Surfcamp Vieux Boucau

 

SURFCAMP LE PIN SEC ab 199€ – Surf, Surf, Surf und noch mehr surfen an leeren Stränden.

  • 7 Tage Unterkunft +Surfmaterial + Yogastunden
  • Unterkunft jeweils zu zweit in 4-Personen Zelten
  • Gepflegter und großer Campingplatz
  • Sportmaterial
  • 40 Meter zum Strand fern ab von den Touristenmassen
  • Lacanau Party Ausflug
Mehr zu Surfcamp Le Pin Sec

 

SURFCAMP MOLIETS ab 149€ – Surf all day, party all night !!!

  • 7 Tage Unterkunft + Surfkurs
  • Kult-Surfspot
  • Unterkunft zu zweit in 4-Personen Zelten
  • 24 Stunden Surfkurs für alle Könnensstufen
  • Gratis Sport- und Surfmaterial
  • 500 Meter zum Strand
  • 400 Meter zum Ortskern
  • Ausflüge
  • Top Partys
Mehr zu Surfcamp Moliets

 

JUNIOR SURFCAMP FRANKREICH ab 399€ – Unser Top-Surfcamp für jeden zwischen 14 und 17 Jahren!!

      • 7 Tage Unterkunft + Surfkurs + Verpflegung
      • 24 Stunden Surfkurs für Surfer aller Könnensstufen
      • 7 Tage Unterkunft zu zweit in 4-Personen Zelten
      • Gepflegter Campingplatz
      • Vollverpflegung
      • Gratis Sport- und Surfmaterial
      • San Sebastian Ausflug oder Surfcontests
Mehr zu Junior Surfcamp Frankreich

 

Planet Surfcamps Frankreich-Guide

Frankreich ist der Hotspot in Europa, wenn es um Surfen und Sommer geht. Hier trefft ihr auf endlos lange Strände, an deren Breaks ihr euch austoben könnt, Surfcamp-Feeling rund um die Uhr, ein lebendiges Nachtlebenunberührte Natur und natürlich Menschen, die genau das gleiche suchen wie ihr: Den ultimativen Sommer-Surftrip. Eins können wir euch schon mal verraten: In Frankreich werdet ihr fündig. Weiter unten geben wir euch alle wichtigen Informationen über die Surfregionen, unsere Camps, die Bedingungen und vieles mehr. Wir sehen uns in Frankreich!

Planet Surfcamps in Frankreich und SurfschulenSurfen in Frankreich – Die verschiedenen RegionenSurfspotsReisezeit, Flug und Transfer vor OrtDie Geschichte des Surfens in FrankreichSurfevents in FrankreichWetter, Klima und WassertemperaturTop 10 der Frankreich-HighlightsWarum Frankreich mit Planet Surfcamps?

Planet Surfcamps in Frankreich und Surfschulen

Die Surfcamps von Planet Surf Frankreich befinden sich in Le Pin SecVieux-Boucau und Moliets. Hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Der frische Duft von Pinienwäldern, endlose Sandstrände, perfekte Wellen, gesundes Essen, coole Ausflüge und unvergessliche Partynächte – das alles wartet auf dich in den Surfcamps Frankreich. Wir werden euch immer ein gewisses Rahmenprogramm bieten, an dem ihr teilnehmen könnt. Jeder ist jedoch frei, seinen Urlaub so zu gestalten, wie er möchte.

In unseren Surfcamps bieten wir neben dem Surfen auch andere Aktivitäten an. Ihr könnt auf dem Trockenen eure Surfskills verbessern und euch ein Surf-Skateboard ausleihen. Wir stellen euch Bälle, Ping-Pong-Platte, Slackline sowie Volleyball-Netz zur Verfügung und organisieren Aktivitäten für ein geselliges Beisammensein. Außerdem bieten wir in allen unseren Camps Yoga an. Unsere Yoga-Lehrer zeigen euch entspannende Übungen, sowie Positionen, die eure Surfskills verbessern und entsprechende Muskeln stabilisieren. Besonders wichtig ist uns auch, dass die Teamer und Surflehrer ein wichtiger Bestandteil eures Surfurlaubes werden. Sie halten nicht nur das Surfcamp sauber, sorgen für eure Verpflegung und leiten eure Surfkurse, sondern sind immer für euch da, verbringen lustige Abende mit euch und verraten euch die Geheimtipps der Region.

Surfcamp Le Pin Sec

Willst du einen entspannten Surfurlaub in ultimativer Nähe zu einem Naturschutzgebiet und einem endlos langen Sandstrand verbringen, empfehlen wir dir unser Surfcamp in Le Pin Sec. Le Pin Sec ist wohl unser gechilltestes Camp. Hier bist du inmitten der Natur und genießt den Vorteil von leereren Line-Ups und einsameren Stränden. Außerdem bieten wir in diesem Surfcamp Glamping an. Beim Glamping, also Glamour-Camping, schläfst du in luxuriösen Zelten aus Holz. Diese stehen auf kleinen Stelzen und sind mit Matratzen ausgestattet. Diese neue Form des Campings ist wirklich zu empfehlen, denn du hast weniger Sand im Zelt, viel mehr Platz um dich auszubreiten und bist optimal vor Wind und Wetter geschützt. Erfahre hier mehr über die Unterkunft in Le Pin Sec.
 
Sanddünen in Le Pin SecYoga in Le Pin Sec
 
Nachdem ihr unser gesundes, selbstgekochtes Abendessen zu euch genommen habt, könnt ihr den erfolgreichen Surftag bei geselligem Zusammensein ausklingen lassen. Falls ihr gerne Party machen wollt, empfehlen wir euch, einen Abstecher ins 30-Autominuten entfernte Lacanau zu machen oder in unserem Party-Zelt den Abend zu verbringen. Le Pin Sec eignet sich für alle Gäste, die ihren Surfurlaub gerne ganz entspannt gestalten und ihre Surfskills intensiv verbessern möchten.

Surfcamp Vieux-Boucau

Unser Surfcamp in Vieux-Boucau eignet sich für alle Leute, die sich einen gesunden Mix aus Surfen, Relaxen und Action wünschen. Unser Surfcamp befindet sich auf dem Campingplatz Les Sablères, direkt hinter der Düne und ihr seid in wenigen Gehminuten am Surfstrand. Auch hier stellen wir euch unsere Glamping-Zelte zur Verfügung, die durch eine Lampenkette verbunden sind. So entsteht am Abend eine romantische Kulisse, die Raum für Jam-Sessions und ein Gläschen Wein bietet. Mehr Informationen über die Unterkunft im Surfcamp Vieux-Boucau findet ihr auch hier.
 
Entspannen in Vieux Boucau Jeden Abend frisch zubereitet
 
Je nach Lust und Laune, organisieren wir ein Flunky-Ball-Turnier oder lustige Gesellschaftsspiele. Sobald Nachtruhe auf dem Campingplatz herrscht, kann man in die Mojito Bar weiterziehen und dort zu coolen Live-Bands oder DJs tanzen. Der spektakuläre Sonnenuntergang und das klare Himmelszelt locken aber auch viele Gäste an den Strand. Das ist das Besondere an unserem Surfcamp Vieux-Boucau – unser Team richtet sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der Gäste und so kommt jeder auf seine Kosten. Wollt ihr mehr über die Aktivitäten in Vieux-Boucau erfahren, lest doch auch diesen Artikel.

Das Surfcamp Vieux-Boucau ist nur circa 20 Minuten von Hossegor entfernt. Wir können euch einen Ausflug in das Surfermekka und die Outlets nur empfehlen. In Vieux-Boucau erwartet euch ein unvergesslicher Surfurlaub mit super Wellen und einem abwechslungsreichen Programm.

Surfcamp Moliets

Moliets ist die Hochburg aller Surfcamps und darf in unserem Programm natürlich nicht fehlen. In unserem Surfcamp Moliets kommen alle partybegeisterten Surfer auf ihre Kosten. Wir bieten euch hier Standard-Zelte sowie Glamping-Zelte an – es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Hier könnt ihr euch nochmal genauer über die Unterkunft des Surfcamps Moliets informieren.
 
Mini-Ramp im Surfcamp Moliets Surfen lernen mit ausgebildeten Surflehrern
 
Skaten auf der Mini-Ramp, entspannen unter den schattigen Pinienbäumen, super Wellen und ein verrücktes Nachtleben – dies und viele weitere Aktivitäten erwarten dich im Surfcamp Moliets. Wir befinden uns auf dem Campingplatz Les Cigales, von dem du die Surfspots in ein paar Minuten erreichen kannst. Moliets steht außerdem für den ultimativen Surfcamp-Vibe. Hier siedeln sich zahlreiche internationale Camps an und du wirst bestimmt viele surfbegeisterte Leute kennenlernen. Ein besonderer Fun-Faktor bietet das große Flunky-Ball-Turnier. Packt euch ein crazy Outfit ein und macht euch auf eine große Party gefasst! Nach einem erfolgreichen Surftag trifft man sich in der legendären Surferbar L’Open, wo an vielen Abenden Live-Bands spielen.

Das Camp in Moliets ist der Klassiker unter den Surfcamps und ihr werdet diese Surfreise bestimmt nicht so schnell vergessen.

Juniorcamp Moliets

Unser Juniorcamp Frankreich richtet sich an alle surfinteressierten Teens zwischen 14 und 17 Jahren. In Frankreich befindet sich das Junior-Surfcamp in Moliets. Hier könnt ihr euch auch nach den Surfkursen noch so richtig austoben. Wir bieten euch verschiedene Aktivitäten an wie Yoga, Skateboard fahren, Pingpong, Volleyball und vieles mehr. Unsere Teamer sind rund um die Uhr für euch da und organisieren jeden Abend ein spaßiges Programm. Unser Anliegen ist es, Jugendlichen einen tollen Urlaub zu ermöglichen und ihnen das Surfen näher zu bringen. Denn wie bei jeder Sportart gilt auch beim Surfen: Je früher man beginnt, desto besser!

Surfen in Frankreich – Die verschiedenen Regionen

Atlantik

Frankreich ist in verschiedene Regionen aufgeteilt. In der Region Nouvelle-Aquitaine findet ihr die besten Surfspots Frankreichs, deren Qualität, durch die Lage der Sandbänke, von Jahr zu Jahr variieren kann. An dieser Küste werden Contests ausgetragen, es siedeln sich zahlreiche Surfcamps an und Surfer aus aller Welt reisen hier her, um an den kilometerlangen Stränden zu surfen. Zu Aquitaine gehören unter anderem die Départements Gironde, Landes und Pyréneés Atlantiques. Die Gegend ist geprägt von Pinienwäldern und endlosen Sandstränden, die neben dem Surfen auch zu anderen Aktivitäten, wie Wandern oder Radfahren einladen.

Neben Nouvelle-Aquitaine ist es an der gesamten Atlantikküste möglich, einen guten Surf zu finden. Weiter nördlich liegen die Regionen Pays de la Loire und die Bretagne. Die Bedingungen zum Surfen sind hier aber deutlich härter. Das Wasser ist kälter und die Gezeiten haben einen großen Einfluss.

Gironde

Im Norden von Aquitaine befindet sich Gironde. Neben zahlreichen Surfspots gibt es hier viele Naturschutzgebiete mit Fichten- und Pinienwäldern. Am nördlichsten liegt der kleine Ort Soulac-sur-Mer. Hier kommen Anfänger, Fortgeschrittene und Pros auf ihre Kosten. Es gibt Surfschulen, Surfshops und einen Campingplatz direkt am Strand.

Weiter südlich liegt der Ort Le Pin Sec, wo sich eines unserer Surfcamps befindet. Lest dazu auch den Artikel über unser Surfcamp Le Pin Sec. Ganz in der Nähe befindet sich das Surfer-Epizentrum von Gironde – Lacanau. Hier findet seit 1979 jedes Jahr der Contest Lacanau Pro der World Surf League statt. Neben optimalen Surfbedingungen gibt es hier zahlreiche Unterkünfte und Surfschulen. Für alle Party-Begeisterten ist Lacanau der perfekte Ort für wilde Nächte und in den klassischen Surferbars und Diskotheken trifft man oftmals bekannte Gesichter aus dem Line-Up wieder. In dem Nachbarort Carcans Plage geht es etwas ruhiger zu. Ein Campingplatz und ein paar Restaurants verschaffen dem kleinen Dorf, der nur im Sommer zu Leben erwacht, einen gewissen Charme. Die dünne Besiedelung spiegelt sich natürlich auch im Line-Up wieder und so könnt ihr hier einen ganz entspannten Surfurlaub verbringen.
 
Unsere Glamping-Zelte in Le Pin Sec Camping direkt am Strand von Le Pin Sec
 
Gironde endet im Cap Ferret, einer Halbinsel am Becken von Arcachon. Auch hier findet ihr endlose Sandstrände und gute Surfbedingungen für jedes Niveau. Hier geht auch wieder mehr bezüglich Nightlife, Shops und Surfcamps. Trotzdem hat man immer die Möglichkeit, bei einem Spaziergang oder einer Wanderung in den Pinienwäldern des Naturschutzgebietes Ruhe zu finden.

Les Landes

Zwischen Arcachon und Biarritz befindet sich das Département Les Landes. Diese Gegend ist, im Gegensatz zu den benachbarten Hügellandschaften, eher flach. Hier befindet sich eine der längsten zusammenhängenden Waldflächen Westeuropas und ihr könnt während eures Surftrips super durch die schattigen Pinienwälder spazieren. Meist werden die Namen der Strände in Frankreich durch den Ortsnamen und die Ergänzung ‚Plage‘ gebildet. So auch beim Surfstrand Mimizan Plage, der auf jeden Fall eine Surfreise wert ist. Der etwa zehn Kilometer lange Sandstrand wird nur durch einen Fluss unterbrochen, auf dem an manchen Tagen auch surfbare Wellen entstehen. Etwas weiter im Süden kommt dann unser Surfcamp in der Surfcamp-Hochburg Moliets. Wenn du mehr über Moliets erfahren willst, dann lies doch auch unseren Artikel Surfcamp Moliets.

Die Ortschaften rund um Moliets, wie zum Beispiel Vieux-Boucau-les-Bains, Seignosse und St.Girons, erwachen ebenfalls im Sommer zum Leben und werden zum Hot Spot für alle surfbegeisterte Urlauber. Vor allem Surfcamps siedeln sich überall an, wo es Wellen hat, aber es gibt aber auch zahlreiche Campingplätze, Ferienwohnungen und Wohnmobil-Stellplätze für individuell Reisende. In Vieux-Boucau befindet sich ebenfalls ein Planet Surfcamp, auf dem Campingplatz direkt hinter der Düne. Dieser Ort bietet euch den perfekten Mix für einen Surfurlaub in Frankreich. Dadurch, dass sich auf dem Campingplatz Les Sablères drei Surfcamps befinden, gibt es auf jeden Fall den speziellen Camp-Vibe, aber man hat auch die Möglichkeit einen chilligen und individuellen Urlaub zu verbringen.
 
Surfen lernen in Moliets Leute kennenlernen im Surfcamp Moliets
 
Die Strandbar Mojito ist tagsüber ein Restaurant mit Meerblick und wird abends zur angesagten Surfer-Bar. Ob man bei Sonnenuntergang einen Cocktail schlürfen möchte oder zu der Musik einer Live-Band tanzen will – das alles findet man im Mojito. Auf einen Late-Night-Snack trifft man sich dann oft im L’Importer, wo es leckere Panini und gutes WiFi gibt.

Hossegor ist das ultimative Zentrum der europäischen Surfindustrie. Der Tiefseegraben, der direkt vor der Küste endet, ist verantwortlich für die extreme Kraft der Wellen. In Hossegor befinden sich weltweit bekannte und populäre Beachbreaks wie zum Beispiel La Gravière oder La Sud. Bei großen Wellen eigenen sich diese Spots nicht für Anfänger oder Fortgeschrittene, da der heftige Shorebreak gefährlich werden kann. Die Wellen brechen hier außerdem hohler, steiler und kräftiger als an nördlicheren Surfspots in Frankreich. Durch die vielen internationalen Surfer und Urlauber, kommt natürlich Party und Vergnügen nicht zu kurz. Neben verschiedenen Surfer-Bars, wo meist Live-Konzerte stattfinden, gibt es größere Veranstaltungen wie Festivals und Open-Airs.

Außerdem befinden sich die europäischen Headquarters aller größeren Surfmarken in unmittelbarer Nähe. Im Outlet von Hossegor kann man in den vielen Lagerhallen das ein oder andere Schnäppchen machen. Anfang Oktober macht die WSL World Tour ihren Halt in Hossegor. Dann versammeln sich nochmal die besten Surfer der Welt sowie zahlreiche Zuschauer in dem kleinen Ort, bevor Hossegor in einen Winterschlaf fällt und die lokalen Surfer wieder leerere Line-Ups genießen.

Pyrénées Atlantiques

Die Küstenregion der Pyrénées Atlantiques, auch Côte Basque oder Euskal Kostaldea genannt, ist Teil des französischen Baskenlandes. Im Vergleich zur ebenen Landschaft in Landes ist dieses Gebiet hügeliger und rauer. Hier findet ihr spektakuläre Buchten und Berglandschaften, die nur darauf warten, erkundet zu werden. Neben leckeren Spezialitäten und verträumten Städten eignet sich diese Region von Frankreich bestens für einen Surftrip. Durch die nahgelegenen Pyrenäen lohnt es sich aber auch, das Snowboard oder Ski einzupacken.

Ganz im Norden liegt die kleine Stadt Anglet. An dem 4,5 km langen Sandstrand findet ihr zehn Surfspots. Entlang der Strandpromenade befinden sich neben Surfshops und -schulen auch jede Menge Bars und Restaurants. Anglets nördlichster Spot heißt La Barre und läuft nur bei großem Swell und Ebbe, da er zwischen zwei Molen liegt. Etwas südlicher befindet sich Les Cavaliers, der auch noch bei großen Wellen surfbar ist und für seine guten Barrels bekannt ist. Die Beachbreaks in Frankreich mit guter Wellenqualität sind jedoch so populär, das die Line-Ups meist sehr überlaufen sind.
 
Anglet Big Wave Surfen in Belharra
 
Südlich von Anglet liegt Biarritz, welches zusammen mit Hossegor das europäische Epizentrum der Surfszene bildet. Die malerische Kulisse der Stadt lädt nicht nur zu einem entspannten Stadtbummel ein, sondern lässt auch alle Surfbegeisterten auf ihre Kosten kommen. Der Stadtstrand Le Grand Plage ist der wohl überlaufenste Surfstrand in der Region, da die Bucht mitten in der historischen Stadt liegt. Trotzdem bieten die Wellen viele Peaks und wir empfehlen euch, auf eurer Surfreise dort mal vorbeizuschauen. Außerdem findet ihr etwas südlicher den Spot Côte des Basques, der optimale Bedingungen für Longboarder bietet.

Entlang der baskischen Küste findet ihr noch zahlreiche weitere Beach- und Reefbreaks, sodass sich diese Gegend optimal für einen Surf-Roadtrip eignet. Der kleine Hafenort Saint-Jean-de-Luz ist nicht nur wegen seiner landestypischen Kulisse eine Reise wert, sondern kann auch für Surfer interessant sein. Der bekannteste Spot heißt Pointe de St. Barbe und läuft bei großem Swell. Außerdem können auch Windsurfer hier ihren Spaß haben und etwa zwei Kilometer von der Küste entfernt befindet sich Belharra, einer der bekanntesten Big-Wave Spots. Das Ende des französischen Teils der baskischen Küste markiert Hendaye. Auch dieser Spot liegt geschützt in einer Bucht und bietet viele Peaks, die auch für Anfänger gut geeignet sind. Zwar tummeln sich hier immer viele Surfer, aber im Vergleich zu anderen Orten verteilt es sich ganz gut. Verlasst ihr Frankreich, gelangt ihr in den spanischen Teil des Baskenlandes, der auf jeden Fall auch eine Reise wert ist.

Mittelmeer

Surfen am Mittelmeer in Frankreich ist eine ganz andere Erfahrung als am Atlantik. Vor allem im Sommer werdet ihr wenige surfbare Wellen vorfinden. Auch im Winter sind es nur bestimmte Tage, an denen gute Surfbedingungen herrschen. Dabei entsteht der Swell durch Winde – das heißt je größer der Sturm, desto besser die Wellen. Die Mittelmeerküste Frankreichs eignet sich hauptsächlich für Kite- und Windsurfer. Wollt ihr Wellenreiten, dann packt am besten euer Longboard oder Funboard ein, damit ihr die kleinen Wellen erwischt. Der Vorteil des Mittelmeers ist es, dass die Wassertemperatur wärmer als am Atlantik ist.

Ein beliebter Ferienort in Frankreich ist Marseille. Hier treffen verschiedene Kulturen aufeinander und es lohnt sich einmal durch die engen Gassen zu schlendern, kulinarische Spezialitäten zu probieren und den Hafen zu besichtigen. Ihr findet hier aber auch einige Surfspots, an denen es an manchen Tagen ganz gute Wellen gibt. Der Reefbreak Sausset-les-Pins und der Beachbreak El Prado sind die beliebtesten Surfstrände bei Marseille. Durch den Einfluss des Mistralwindes zählt auch der Spot Les Leques zu den besten Surfstränden der Region. In dieser Bucht herrschen auch für Einsteiger optimale Bedingungen. Der Surfstrand bei La Ciotat läuft bei Ostwind und unter dieser Bedingung bricht eine Linke über dem Riff. Der Brutal Beach zwischen Toulon und Marseille, am neuen Hafen, eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene. Dieser Spot läuft ebenfalls bei Ostwind.
 
Kleine Wellen am Mittelmeer Marseille bei Nacht
 
Wenn ihr nur zum Surfen nach Frankreich fahrt, dann empfehlen wir euch den Atlantik, denn hier ist die Chance auf gute Wellen bzw. überhaupt Wellen größer. Wollt ihr am Mittelmeer surfen, dann behaltet das Wetter gut im Auge, checkt den Forecast und überlegt euch auf jeden Fall ein Alternativprogramm.

Nicht vergessen darf man natürlich die Regionen Frankreichs, die sich aus der Kolonialzeit ergeben, wie Französisch-Polynesien oder La Réunion, wo ebenfalls wunderbare Surfbedingungen herrschen. Auf der Insel La Réunion ist das Haiaufkommen derzeit aber sehr hoch, was man bei der Wahl des Surf-Reiseziels im Kopf behalten sollte.

Surfspots

Die Côte d’Argent, die „Silberküste“, ist die Gegend, in der sich unsere Surfcamps und damit auch die Spots befinden, die wir anfahren. Im Folgenden findet ihr eine Übersicht von Norden bis Süden.

Soulac-sur-Mer

Ganz im Norden von Gironde befindet sich Soulac-sur-Mer. Charakteristisch für den Ort geht es auch wellentechnisch noch sehr entspannt zu. Die Swell Range reicht hier von 1 bis 6 Feet und der Wind kommt am besten aus Südosten. Nebendran liegen noch die Spots L’Amelie und Le Gurp.

Montalivet

Etwas weiter südlich von Soulac liegt Montalivet, das als Nacktbadeparadies gilt. Aber auch Surfer kommen hier an guten Tagen auf ihre Kosten. Der Swell ist bei 1 – 8 Feet und Wind läuft bei optimalen Richtung Westen.

Le Pin Sec

Unser nördlichstes Camp befindet sich in Le Pin Sec, dass für seine entspannte Atmosphäre bekannt ist. Die Ruhe spiegelt sich auch auf dem Wasser wider, da man sich selten Sorgen um volle Line-ups machen muss. Die Swell Range liegt bei 1 – 8 Feet und der Wind geht im Idealfall nach Westen.

Lacanau

Das erste fette Packung Surfkultur bekommt man auf dem Weg Richtung Süden in Lacanau. Hier findet man in jeder Nacht eine Party und der Ort bietet an den drei Spots La Nord, La Sud und Super Sud sehr konstante Surfbedingungen. Der Swell liegt bei 1 – 10 Feet. Bei westlichem Wind funktioniert Lacanau am besten.

Mimizan Plage

Das Ortsbild ist geprägt vom Fluss, der ihn auf seinem Weg ins Meer durchtrennt. Mimizan Plage ist neben dem gewöhnungsbedürftigen Geruch der Papierfabrik auch dafür bekannt, bei Offshore-Wind, also von Osten, gute Wellen zu produzieren. Der Swell liegt bei 1 – 8 Feet.

Moliets Plage

Moliets ist nicht umsonst Hochburg der Surfcamps und auch Heimat eines unserer Planet Surfcamps. Neben einer riesigen Vielfalt an Freizeit-Möglichkeiten bietet Moliets auch einen konstant guten Swell, der bei 1 – 8 Feet liegt und bei Ostwind sehr gut läuft.

Vieux-Boucau

Unser drittes Surfcamp befindet sich unweit von Moliets in Vieux-Boucau, wo es aufgrund der zahlreichen Spots immer surfbare Wellen gibt und auch der Camp-Vibe garantiert ist. Swell liegt bei 1 – 10 Feet und Ostwind macht die Wellen groß.

Hossegor

Mächtig, legendär, weltberühmt! Hossegor ist der Surfspot der Superlative. Alljährlich macht die WSL hier ihren Stopp und Weltstars wie John John Florence oder Kelly Slater begeistern die Massen. Dementsprechend gut müssen die Bedingungen sein. Die berühmte Welle La Gravière benötigt großen Swell und funktioniert nicht bei Onshore-Wind. Wenn alles passt, kann man sich aber auf perfekte Wellen und unglaubliche Tubes freuen. Swell Range liegt bei 3 – 15 Feet.

Capbreton

Ähnlich spektakulär geht es weiter im Süden zu. Capbreton ist der Backup-Spot der World Championship Tour, wenn La Gravière nicht läuft. Auch hier bauen sich bei guten Bedingungen perfekte Tubes auf und geben ein fast schon unnatürlich schönes Fotomotiv ab. Der Swell liegt bei 2 – 12 Feet.

La Côte Basque

Die baskische Küste zieht sich vom südwestlichsten Punkt Frankreichs bis nach Spanien. Die besten Spots liegen rund um Anglet, Biarritz und Bayonne.

Anglet

Die zwei wichtigsten Spots in Anglet sind La Barre und Les Cavaliers. La Barre liegt windgeschützt zwischen zwei Molen und läuft bei starkem Swell und Ebbe. Les Cavaliers ist ein Beachbreak. Weiter südlich gibt es noch weitere Beachbreaks. Der Swell von La Barre liegt bei 2 – 15 Feet, Les Cavaliers bietet 1 – 12 feet. Beide Spots laufen bei Ostwind besonders gut.

Biarritz

Biarritz ist bekannt dafür, besonders wohlhabende Urlauber anzuziehen. Aufgrund der hervorragenden Wellen ist aber auch die Surfszene sehr groß. Der Beachbreak liegt in einer großen Bucht, in die ein sehr konstanter Swell reingespült wird. Der Swell liegt bei 1 – 8 Feet und optimaler Wind weht in Richtung Nord-West.

Guéthary

Big Wave Spot, einer der besten Reefbreaks in Europa und auf keinen Fall für Anfänger geeignet ist. Das ist Guéthary, der sich unweit von der französisch-spanischen Grenze befindet. Für alle erfahrenen Surfer, die eine Herausforderung suchen, ist dieser Spot absolut zu empfehlen. Die Swell Range liegt bei 10 – 30+ Feet und der beste Wind kommt aus Süd-Osten.

Reisezeit, Flug und Transfer vor Ort

Mittelmeer

Wollt ihr am Mittelmeer surfen, solltet ihr eher den Winter einplanen. Dazu kann aber keine zuverlässige Prognose geliefert werden, da die Wellen nur durch Winde entstehen. Wenn ihr die Möglichkeit habt, nehmt auf jeden Fall eurer Brett mit und mit einer Portion Glück könnt ihr auch am Mittelmeer tolle Surfsessions erleben. Für einen reinen Surfurlaub empfehlen wir euch jedoch die Atlantikküste.

Atlantik

Im Grunde könnt ihr das ganze Jahr über in Frankreich surfen. Die Wintermonate sind jedoch nicht jedermanns Sache. Surfurlaub in Frankreich wird meist mit Sommerfeeling verbunden. Grillabende auf dem Campingplatz, Sonnenbaden am Strand, Feiern in den Beachbars und Surfen mit einer dicken Schicht Sunblocker im Gesicht. Im Winter geht es jedoch anders zu. Die kleineren Orte sind alle sehr ausgestorben und die meisten Campingplätze sind geschlossen. Auch viele Shops und Bars öffnen ihre Türen nur zur Hauptsaison. Die Wellen werden Richtung Herbst/Winter größer, das Wetter immer rauer und die Line-Ups leerer. Der Herbst ist für Surfanfänger und Intermediates nicht geeignet, da die Wellen meist zu groß sind. Besonders Spots wie La Gravière laufen dann heftig. Habt ihr viel Erfahrung und seid ihr nicht zu zimperlich, dann packt eure Surfschuhe, Handschuhe, Haube und einen dicken Neoprenanzug ein und macht euch auf.
 
Sommer, Sonne, SurfenNur mit Haube und dickem Neo möglich: Surfen im Winter
 
Ab April geht es mit dem Wetter wieder aufwärts und einige Surfcamps öffnen schon ihre Türen. Das Wetter ist jedoch immer noch sehr wechselhaft und die Wassertemperaturen sind noch ziemlich frisch. Ab Juli beginnt die Hochsaison und an den Stränden tummeln sich Surfer aus aller Welt sowie zahlreiche Badetouristen. Hier habt ihr den ultimativen Sommervibe mit allem Drum und Dran. An heißen Tagen lässt es sich dann sogar nur im Lycra surfen. Natürlich sind um diese Zeit extrem viele Surfer im Wasser und es ist schwer einen Spot zu finden, an dem weniger los ist.

Ab September beginnt dann die Nebensaison und es wird wieder deutlich entspannter. Neben der Anzahl der Surfer im Wasser sinken auch die Preise auf den Campingplätzen. Wir empfehlen Anfängern sowie Intermediates vor allem die Monate Juli bis September. Auch im Frühling und Herbst könnt ihr surfbare Wellen finden, jedoch müsst ihr euch auf kühlere Temperaturen einstellen und ihr habt weniger Surfcamp-/Sommer-Feeling. Zu einem Surftrip im Winter raten wir euch eher ab, da die meisten Wellen dann zu groß sind, um sie als Anfänger oder Intermediate zu surfen.
 
San Sebastián
 
Flughäfen in der Nähe befinden sich in Bordeaux, Biarritz, San Sebastian und Bilbao. Flüge nach Bordeaux und Bilbao sind wesentlich kostengünstiger. Einfacher ist die Variante, in San Sebastian oder Biarritz zu landen. Von dort können wir euch mit dem Shuttle-Bus zum Camp bringen. Die Fluglinien, die hauptsächlich auf den Routen verkehren, sind Vueling, IberiaEasyjetGermanwings und Norwegian. Bei allen Airlines kann Sportgepäck dazu gebucht werden. Billige Flüge findet ihr beim Flugvergleichsportal Skyscanner.

Bus ist ebenfalls ein sehr entspanntes Mittel, um zu unseren Camps in Frankreich zu kommen. Gebt bei der Buchung einfach euren Abfahrtsort an und ihr müsst euch um nichts mehr kümmern. Die Busse unseres Partners Rip Curl Express fahren von sämtlichen größeren Städten in Deutschland direkt zu uns ins Camp.

Das Bahnnetz an der französischen Atlantikküste ist sehr gut ausgebaut. Trotzdem müsst ihr euch von den Bahnhöfen abholen lassen, um zum Camp zu kommen. Aber keine Sorge: Auch hierbei stehen wir euch mit einem Shuttle zur Seite.

Mitfahrgelegenheiten findet ihr auf BlablacarFahrtfinder oder Wellenreitermitfahrzentrale.

Für diejenigen, die mit dem Auto ankommen, legen wir den Routenplaner von ViaMichelin ans Herz.

Die Geschichte des Surfens in Frankreich

Seit mehreren tausend Jahren fasziniert die Kraft der Wellen die Menschheit. Wellenreiten ist polynesischen Ursprunges und gewann vor allem in den 1950er Jahren in Hawaii an Popularität. Dazu findet ihr auch mehr in der Geschichte des Surfens. In Europa entstand der Surf-Kult hauptsächlich in Frankreich. Anfangs experimentierten einige baskische Waldarbeiter mit Objekten aus der Natur und surften Wellen beispielsweise mit Holzbrettern ab. Doch hauptsächlich der amerikanische Regisseur Peter Viertel machte den Sport in Frankreich populär. 1956 reiste er ins Baskenland, um einen Roman zu verfilmen und als er die Wellen sah, lies er sich sofort sein Board aus Kalifornien nachschicken. Nach und nach erkannten auch Surfer aus Australien und Amerika das Potential der Wellen und es entstanden Filme wie Evolution und Waves of Change.
 
Lacanau ProDas erste Foto eines Surfers in Hawaii um 1890
 
Spätestens seit dem Lacanau Pro Contest wurde das Wellenreiten zu einer kompetitiven Sportart und immer mehr Franzosen begannen sich dafür zu interessieren. Seit den 80er Jahren entwickelt sich diese Industrie immer weiter. Mehr Contests, mehr Unternehmen, mehr Surfshops, mehr Unterkünfte und mehr Surfcamps. Im Zentrum steht dabei das europäische Surfmekka Hossegor, wo jährlich ein Teil der World Championship Tour (WCT) ausgetragen wird.

Surfevents in Frankreich

Das wichtigste Event des Jahres ist sicherlich der Quiksilver Pro France, der als Teil der World Championship Tour die Stars der Surfszene nach Seignosse, Capbreton und Hossegor einlädt. Als einer der letzten Tourstopps der WSL ist beim Quiksilver Pro die Spannung besonders groß, denn es sind nicht mehr allzu viele Punkte für das Leaderboard zu vergeben. Wer live dabei sein will, sollte sich vom 7. bis zum 18. Oktober frei nehmen.
 
Floater beim Quiksilver Pro in Hossegor
 
Traditionsreich wird es im Hochsommer, wenn 1500 Surfer und Surferinnen beim berühmten Lacanau Pro Contest gegeneinander antreten. Seid dabei vom 12. bis zum 20. August! Neben der Surfaction kann man sich selbst sportlich beim Yoga, Fitness, Zumba oder Skaten betätigen, Tapas essen und zur Live-Musik abgehen.

Die deutschen Surfmeisterschaften des deutschen Wellenreitverbandes finden jährlich im September in Seignosse statt. Wenn die deutsche Surfszene seine Meister ermittelt, herrscht immer eine super Stimmung und ihr solltet euch dieses Event nicht entgehen lassen, falls ihr auf eurem Surftrip in der Nähe seid. Die Kandidaten treten in verschiedenen Klassen der Disziplinen Surfen und SUP gegeneinander an. Schaut auf jeden Fall mal vorbei oder meldet euch selbst für den Wettkampf an!

Wetter, Klima und Wassertemperatur

In Aquitaine, wo unsere Surfcamps liegen, herrscht dank des Atlantik und Golfstroms ein mildes Klima. Die Temperaturen gehen im August bis durchschnittlich 26 Grad am Tag. Trotz Golfstrom sind die Wassertemperaturen jedoch recht kalt. Im Hochsommer gehen sie bis 19 Grad. Ein mitteldicker Neoprenanzug sollte ausreichen. Mehr Information findet ihr in dieser Klimatabelle.

Top 10 der Frankreich-Highlights

1. Party-Trip nach San Sebastián und die Semana Grande

Unsere wöchentlichen Ausflüge in die baskische Stadt San Sebastián solltet ihr unter keinen Umständen verpassen. Hier habt ihr die Möglichkeit, durch die engen Gassen der Altstadt zu schlendern und in die besondere baskische Kultur einzutauchen. Wir ziehen mit euch durch die traditionellen Bars und essen die besten Pintxos. Zum Sonnenuntergang treffen wir uns dann auf einem Aussichtspunkt, der den Blick auf das offene Meer, den Hafen und eine kleine Insel freigibt. Hier tummeln sich oft noch weitere Surfcamps und es ist der perfekte Ort, um ein paar Drinks zu sich zu nehmen, bevor wir das Nachtleben San Sebastiáns erkunden.

Vielleicht seit ihr ja sogar Mitte August bei der Semana Grande da. Das Fest beginnt mit einem traditionellen Kanonenschuss, dem Alderdi Eder und dem Singen des Artillero-Liedes.
 
Fêtes de Bayonne Pintxos
 
Ein Teil der Veranstaltung macht das große Straßenfest aus, bei dem Musik für jeden Geschmack dargeboten wird. Eine Pintxo-Tour durch die verschiedenen Bars ist ein absolutes Muss. Pintxos, von manchen auch Tapas genannt, sind kleine Häppchen, die auf den Theken der Bars liegen. Traditionell bekommt man einen Teller und lädt sich auf, was man gerne mag. Während der Semana Grande spielt nicht nur Musik eine große Rolle, sondern es werden auch eine ganze Reihe sportlicher Ereignisse organisiert – von Rudern, Schwimmen, Beachvolleyball bis hin zu traditionellen baskischen Sportarten. Ein ganz besonderes Highlight ist der internationale Feuerwerks-Wettbewerb, dessen Show ihr am besten vom Mirador Monte Urgull bestaunt.

2. Ausflug nach Bordeaux

Wer lieber die französische anstelle der baskischen Kultur erleben will, sollte einen Trip nach Bordeaux wagen. Die Stadt, die eines der berühmtesten Weinbaugebiete der Welt umgibt, wurde aufgrund ihrer Altstadt im Jahr 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Einen Ausflug solltet ihr lieber nicht am Wochenende anpeilen, da besonders in den Sommermonaten viele Touristen unterwegs sind. Nehmt euch Zeit für die wunderbare Architektur, die Weinstraßen und Bordeaux‘ reiche Kultur!

3. Wanderung durch die Pinienwälder

Die Pinienwälder rund um unsere Surfcamps laden geradezu dazu ein, sie zu erkunden. Wenn die Wellen mal kein Bock haben, zieht euch feste Schuhe unter die Sohlen und lauft einfach los. Die Teamer im Camp werden euch dabei helfen, eine gute Route zu finden. Im Hochsommer solltet ihr die Mittagshitze meiden, auch wenn die Bäume viel Wärme von euch fernhalten. Startet in der Frühe und genießt die Ruhe in der Natur!

4. Dune du Pilat besteigen

Wenn ihr eh schon unterwegs seid, könnt ihr auch gleich die Dune du Pilat besteigen, die mit einem geschätzten Volumen von 60 Millionen Kubikmetern die größte Wanderdüne Europas ist. Das Naturschutzgebiet ist von drei Seiten von grünen Pinienwäldern umgeben und öffnet sich im Westen zum Ozean. Die Sandfläche der Düne beträgt 135 Hektar, der umliegende Wald etwa 4000 Hektar. Wie an vielen Stellen der Atlantikküste befinden sich auch hier unterhalb der Düne Luftschutzbunker, die an die Schrecken des 2. Weltkrieges erinnern.
 
Dune du Pilat Schönes Bordeaux
 

5. Fetes de Bayonne

Bayonne liegt im französischen Teil des Baskenlandes und ist quasi mit den Städten Biarritz und Anglet zusammengewachsen. Hier findet einmal jährlich das zweitgrößte baskische Volksfest statt. Das Fêtes de Bayonne zählt zu den größten Volksfesten Frankreichs und zieht sich über fünf Tage. Traditionell startet die Veranstaltung am Mittwoch, vor dem ersten Sonntag im August. Die über eine Millionen Besucher kleiden sich alle weiß und tragen dazu ein rotes Halstuch oder andere rote Accessoires. Neben dem Feiern in Festzelten ist auch ein Stierlauf wichtiger Bestandteil des Events. Jedoch wird dieser nicht, wie bei der Fiesta de San Fermin, durch die Straßen getrieben, sondern auf dem Marktplatz freigelassen. Die Fêtes de Bayonne solltet ihr auf keinen Fall verpassen, wenn ihr gerade in der Nähe seid.

6. Latinossegor

Anfang September findet in Hossegor jährlich das Latinossegor Festival statt, das Latinomusik-Fans auf keinen Fall verpassen sollten. Direkt am Strand wird eine Bühne aufgebaut und drei Tage lang kann man diese ganz besondere Atmosphäre genießen. Die Künstler kommen aus verschiedenen Teilen der Welt und spielen hauptsächlich kubanische Musik. Dieses Festival werden Latinomusik-Fans lieben, aber wir empfehlen es auch Leuten, die diese Musikrichtung bisher nicht gehört haben, da dort einfach eine tolle Stimmung herrscht und es zudem noch umsonst ist.

7. Nachtleben im Surfcamp

Ihr müsst nicht weit gehen, um eine gute Nacht zu erleben. In den Surfcamps werden oft Konzerte, Mottoparties, Flunkyball-Turniere etc. organisiert. Also packt euch auf jeden Fall ein Bad-Taste-Outfit ein. Mit der Nachtruhe auf dem Campingplatz wird die Party meist an den Strand oder in eine Beachbar verlagert. Zentrum der Surfcamp-Parties ist Moliets, denn dort sind die meisten großen Surfcamps. Hier empfehlen wir euch die Bar L’Open, in der einmal pro Woche die beliebte Live-Band „Blue Funk“ für gute Stimmung sorgt. Auch in Vieux-Boucau kann an der Strandpromenade heftig gefeiert werden. Wollt ihr Leute aus anderen Surfcamps kennenlernen, geht am besten in die Mojito Bar. In der Hauptsaison spielt hier auch immer eine Live-Band oder ein DJ. In den Bars Calicoba und Captain halten sich dagegen mehr Locals auf.
 
Feuerwerk in Moliets Surfcamp bei Nacht
 
Seid ihr in Hossegor unterwegs, schaut doch mal bei Le Surfing vorbei. Die Bar ist tagsüber ein Restaurant bzw. Café und befindet sich direkt am Strand Estagnots in Hossegor. Hier finden ebenfalls häufig Live-Konzerte statt und es herrscht eine entspannte Atmosphäre mit vielen internationalen Gästen. In der Hauptsaison, also im Hochsommer, könnt ihr in den mittleren bis großen Strandorten wilde Parties feiern.

8. Outlet Soorts-Hossegor

Das Outlet in Soorts-Hossegor bietet alles, was das Surfer-Herz begehrt. Also falls es mal keine Wellen gibt oder ihr schlechtes Wetter erwischt, lohnt es sich einen Tag durch die Lagerhallen zu schlendern. Das Industriegebiet liegt etwas außerhalb zwischen Seignosse und Soorts-Hossegor an der D652. Der gesamte Komplex besteht aus mehreren Hallen, die verschiedene Marken vertreiben (z.B. Hurley, Roxy, Quiksilver, Element, Rusty, O’Neill). Es gibt aber auch markenspezifische Stores, wie beispielsweise Billabong, Ripcurl, Carhartt und Volcom. Braucht ihr einen neuen Wetsuit oder ein Board könnt ihr im Outlet besonders viel Geld sparen. Kleiner Tipp: In der Nebensaison werden die Artikel nochmals um einiges billiger. Allen hungrigen Mägen empfehlen wir nach dem Shoppen bei Jack’s Burgers vorbeizuschauen.

9. Essen

Da Surfen bekanntlich hungrig macht, folgen hier einige Tipps zur Verpflegung während eures Trips. In touristischen Gebieten und insbesondere in Frankreich sind die Restaurantpreise höher, als man sie in Deutschland gewohnt ist. Auch in Supermärkten sind die Lebensmittel relativ teuer. Verbringt ihr euren Urlaub in einem Surfcamp, empfehlen wir euch die Verpflegung mit zu buchen. Wollt ihr euch selbst verpflegen, dann kauft lieber im etwas entlegenen Leclerc ein, als auf dem Supermarkt des Campingplatzes.

Im Urlaub möchte man sich natürlich auch ab und an etwas gönnen und in Küstenregionen bietet es sich natürlich an, Meeresfrüchte zu essen. Für alle Muschel-Liebhaber ist die Cave aux Moules in Moliets nur zu empfehlen. Hier bekommt ihr große Schalen mit Muscheln und leckeren Soßen, wie zum Beispiel frische Tomatensoße. Dazu werden traditionell Pommes serviert. Wer lieber bei klassischer Pizza bleibt, wird im Cave aux Moules auch bedient. Die blau gestrichenen Tische und Bänke bieten genug Platz für gemütliches Beisammensitzen und Relaxen nach dem Surfen.
 
Surfen, Surfen, SurfenMuscheln und andere Meeresfrüchte
 

10. Surfen, Surfen, Surfen

Wir könnten euch noch zahlreiche weitere Tipps für die Region um unsere Surfcamps ans Herz legen. Aber an der französischen Atlantikküste mit ihren ewig langen Stränden, tollen Beachbreaks und Top-Wellen gibt es einen Tipp, der wichtiger ist als alle anderen: Surft, bis die Arme schwach werden oder die Sonne untergeht!

Warum Frankreich mit Planet Surfcamps?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in unserem Nachbarland Top-Wellen gibt. Wir müssen nicht um den halben Globus reisen, sondern haben die Atlantikküste quasi direkt vor unserer Nase. Neben Wellen für jedes Niveau, gibt es auch zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen, die euren Surftrip unvergesslich machen. Ob in einem Surfcamp oder auf einem Roadtrip, ob im Zelt oder in einem Apartment – Frankreich bietet alles was das Surfer-Herz begehrt und eignet sich optimal für euren Surfurlaub.
 
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